Die Ambrosia beginnt wieder zu wachsen. Anlässlich des nationalen Ambrosia-Aktionstages rufen die Mitglieder der „Aktionsgruppe für ein ambrosiafreies Sommerbad“ in Vetschau zu einer ersten Ausreißaktion auf am Samstag, 20. Juni, ab zehn Uhr. Treffpunkt ist der Bahnübergang Thälmannstraße in Richtung Kläranlage. Bürgerinnen und Bürger sind – wie die vergangenen Jahre auch – aufgerufen, die Ausreißaktion zu unterstützen.
Aber auch diejenigen, die die Ambrosia lediglich kennenlernen wollen, können zum Treffpunkt kommen, teilen die Organisatoren mit. Winfried Böhmer (Bündnis 90 / Die Grünen) wird die Pflanzen zeigen, Auskünfte erteilen und Fragen beantworten.
Ausbreitung von Allergien Ambrosia bleibt ein Problem

Die hochallergene Ambrosia breitet sich in und um Vetschau immer noch aus. Die beste Art der Bekämpfung ist das Ausreißen der Pflanzen, bevor sie blüht. Das Gefährliche an der Pflanze sind die Pollen, die starke allergene Reaktionen bis hin zu Asthma auslösen können.

Lange Kleidung und Handschuhe erforderlich

Da die Ambrosia im Juni noch nicht blüht, sind keine besonderen Schutzmaßnahmen für das Ausreißen der Pflanzen erforderlich. Ein direkter Kontakt sollte trotzdem vermieden werden, da Hautreizungen durchaus möglich sind. Deshalb sind lange Kleidung und Handschuhe am Samstag erforderlich.
Seit 2009 gibt es beim Land Brandenburg einen Arbeitskreis Ambrosia, der zahlreiche Maßnahmen zur Bekämpfung eingeleitet hat. Unter anderem wurde ein Projekt zur Unterdrückung von Ambrosiapflanzen im Lupinenanbau durch Untersaaten gefördert. Regelmäßig werden die Empfehlungen zur Bekämpfung von Ambrosia auf landwirtschaftlichen Flächen aktualisiert.