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| 15:26 Uhr

Sanierung oder Neubau – Ogrosen bekommt Dorfgemeinschaftshaus

Ogrosen. Die im Jahr 1866 erbaute Ogrosener Schule – später wurde sie zum Konsum umfunktioniert – soll das künftige Dorfgemeinschaftshaus werden. "Weil das Haus aber schon viele Jahre leer steht, ist die Substanz nicht besser geworden", sagt Ortsvorsteher Hans Schumacher. H. Kuschy

Vor vier Jahren sei der Vorschlag eingebracht worden, dort ein Mehrzweckgebäude für die Ogrosener einzurichten. Seit dieser Zeit sei dort nichts am Haus gemacht worden.

Ein Gutachter habe die Beschaffenheit von Holz und Mauerwerk untersucht. Seit dem wird eine zweite Rechnung aufgemacht und nach einer geeigneten Variante gesucht: Sanierung oder Neubau. "Unser Anliegen war immer, das alte Haus zu neuem Leben zu erwecken. Nicht zuletzt deshalb, weil einige Ogrosener dort noch zur Schule gegangen sind. Außerdem fällt der erste Blick auf dieses Haus, wenn man aus Richtung Vetschau kommt", erzählt Hans Schumacher. Anke Lehmann, Fachbereichsleiterin Bau bei der Vetschauer Stadtverwaltung, bestätigt: "Das Ziel war immer eine nachhaltige Sanierung". Das beauftragte Planungsbüro werde einen Variantenvergleich vorlegen.

Neben dem Dorfgemeinschaftshaus machen sich die Ogrosener auch um das Grün im Ort Gedanken. Der Bolzplatz am Ortseingang soll künftig durch eine Hecke geschützt werden. "Der ganze Platz gehört eigentlich nicht an diese Stelle", sagt der Ortsvorsteher, denn er liege unmittelbar an der Straße. Es gäbe keinen Gehweg, auf dem Kinder sicher dorthin gelangen.

Der Wunsch, die Dorfstraße noch mit Bäumen zu säumen, wird sich sehr wahrscheinlich nicht erfüllen. "Denn dort liegen zu viele unteridische Medien, die Neupflanzungen unmöglich machen", so Schumacher.