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| 17:09 Uhr

Für Slawenburg, Staatstheater und Pückler-Park Branitz
Rund zwei Millionen Euro für bedeutende Kultureinrichtungen

Die Slawenburg Raddusch bekommt Fördermittel.
Die Slawenburg Raddusch bekommt Fördermittel. FOTO: Holger Neumann / Slawenburg
Raddusch/Cottbus. Die Slawenburg Raddusch, das Staatstheater in Cottbus und das Fürst Pückler-Museum Branitz gehören zu den acht Einrichtungen des Landes, für die der Bund in diesem Jahr insgesamt 950 000 Euro Kulturförderung bereitstellt. Dazu will das Land gemeinsam mit den Kommunen und Dritten das Förderprogramm mit rund eine Million Euro kofinanzieren. Von gro

Brandenburgs Kulturministerin Martina Münch begrüßt die Entscheidung des Bundes, bedeutende Kultureinrichtungen im Land Brandenburg in diesem Jahr mit insgesamt 950 000 Euro für Investitionen zu fördern. „Die ausgewählten Einrichtungen in Rheinsberg, Cottbus, Beeskow, Raddusch, Neuzelle, Branitz und Chorin sind Leuchttürme Brandenburgs mit Strahlkraft weit über die Region hinaus. Sie repräsentieren in besonderer Weise den kulturellen Reichtum und das herausragende kulturelle Erbe unseres Landes. Sie regen zu eindrucksvollen Begegnungen mit Geschichte und Kultur an und locken jedes Jahr zahlreiche Gäste und Touristen nach Brandenburg“, so Münch. „Ich freue mich, dass wir als Land gemeinsam mit den Kommunen und Dritten das Förderprogramm mit rund 1 Million Euro kofinanzieren können.“

Brandenburgs Kulturministerin Martina Münch begrüßt die Entscheidung des Bundes, bedeutende Kultureinrichtungen im Land Brandenburg in diesem Jahr mit insgesamt 950 000 Millionen Euro für Investitionen zu fördern. „Die ausgewählten Einrichtungen in Rheinsberg, Cottbus, Beeskow, Raddusch, Neuzelle, Branitz und Chorin sind Leuchttürme Brandenburgs mit Strahlkraft weit über die Region hinaus. Sie repräsentieren in besonderer Weise den kulturellen Reichtum und das herausragende kulturelle Erbe unseres Landes. Sie regen zu eindrucksvollen Begegnungen mit Geschichte und Kultur an und locken jedes Jahr zahlreiche Gäste und Touristen nach Brandenburg“, so Münch. „Ich freue mich, dass wir als Land gemeinsam mit den Kommunen und Dritten das Förderprogramm mit rund eine Million Euro kofinanzieren können.“ Darüber informiert das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg in einer Pressemitteilung.

Aus dem Förderprogramm „Investitionen für nationale Kultureinrichtungen in Ostdeutschland“ fließen demnach in diesem Jahr Mittel für acht Vorhaben in Brandenburg, darunter vier neue Projekte:

▶ Die Slawenburg Raddusch kann mit den Mitteln aus dem Förderprogramm dringend benötigte Spezialvitrinen für seine Dauerausstellung anfertigen lassen.

▶ Das Kunstarchiv Beeskow kann Ziehgitteranlagen zur Aufbewahrung und zum Erhalt der insgesamt knapp 25 000 Kunstwerke am neuen Standort erwerben.

▶ Die Musikkultur Rheinsberg gGmbH kann pünktlich zur Eröffnung der diesjährigen Kammeroper-Saison LED-Wände zur visuellen Verstärkung und eine Anlage mit drahtlosen Mikrofonen zur tontechnischen Verstärkung der Sängerinnen und Sänger beschaffen.

▶ Die Brandenburgische Kulturstiftung Cottbus-Frankfurt kann unter anderem die Hinterbühnenzüge des historischen Staatstheaters in Cottbus erneuern.

Vier weitere Projekte aus dem Jahr 2017 werden laut Presseinformation in diesem Jahr fortgeführt, so die Neuausrichtung und Modernisierung der Dauerausstellungen im Kloster Neuzelle, im Fürst Pückler-Museum Branitz und im Kloster Chorin sowie die Ertüchtigung der Rathaushalle in Frankfurt (Oder) für museumspädagogische Angebote des Brandenburgischen Landesmuseums für moderne Kunst.

Die Fördervorschläge kamen aus dem Kulturministerium. Das Bundesprogramm wird vom Land Brandenburg, den Einrichtungen, den Kommunen sowie Dritten mindestens zur Hälfte kofinanziert. Insgesamt stehen in diesem Jahr rund zwei Millionen Euro für die Vorhaben im Land Brandenburg bereit. Der Bund stellt in diesem Jahr insgesamt rund vier Millionen Euro für bedeutende Kulturvorhaben in den fünf ostdeutschen Bundesländern zur Verfügung.