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Rücksicht könnte erst mal helfen

Glücklich ist, wer ein Häuschen hat – und nicht gerade an der Vetschauer Pieck- oder Gagarinstraße wohnt. Denn auf den alten maroden Betonplatten lassen vor allem die Lkw bei flottem Tempo die Gläser in den Schränken zittern.

Und mit einem geruhsamen Schlaf ist es dann oft auch vorbei. Wie immer sich Anwohner auch ärgern und zu wehren versuchen - wie im aktuellen Fall werden sie kaum eine Chance auf Änderung der misslichen Lage haben. Alle Beteiligten kennen zwar den schlechten Straßenzustand, Vorschriften und knappe Kassen aber lassen kaum einen Handlungsspielraum. Was vorerst helfen könnte, wäre die Rücksicht derer, die diese Landesstraße befahren. Würden nämlich alle Lkw-Fahrer die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h einhalten, wäre vielleicht schon viel getan.

h.kuschy@lr-online.de