Doch auch in diesem Rückkampf lief nicht alles rund bei den Spreewaldstädtern. Sie taten sich auf eigenen Billards recht schwer. Das Anfangstrio der ESV-er erspielte nur Durchschnittszahlen.
Helmut Behla (215), Andreas Schuldt (208) und Dirk Borrack (201) blieben unter ihren Möglichkeiten. Trotzdem führten die ESV-Mannen bei Halbzeit mit neun Zählern, da auch den Gästen nicht viel gelang. Als Vierter der ESV-Kicker schaffte Paul Schliebner 221 Holz und spielte sein Team weiter nach vorn, da seinem Widerpart, K. Perl, nur 188 Holz gelangen. Dann war der Schnittbeste der ESV-er, An dreas Lehmann, an der Reihe. Doch auch seine Spielweise flutschte nicht so richtig.
Nach 229 Zählern verließ er sein Billard, jedoch baute er den Lübbenauer Vorsprung weiter aus. Als dann noch einmal Klaus Friedrich 227 Holz für sein Team erspielte, war das Match gelaufen, zumal der letzte Mann der Gäste, St. Poeschke, nur 216 Zähler schaffte.
Das Spiel war nun entschieden. Mit 1301:1213 Holz waren die ESV-Mannen in diesem niveaulosen Spitzenspiel die Besseren. Aber was soll's: Was einzig zählt, sind die Punkte, und die blieben ja schließlich beide in Lübbenau. (psch)