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| 01:10 Uhr

Remis: TSG spielte klasse im umgebauten Lokschuppen

Brandenburg-Liga.. Frankfurt(Oder) – TSG Lübbenau 27:27 (12:13). Was die mitgereisten Fans hofften, trat in der umgebauten Frankfurter Sporthalle (vorher Lokschuppen) ein: Ein klasse Spiel ohne Tempoeinbruch, und der angestrebte Punktgewinn gelang.

Die Lübbenauer hätten am Ende auch die Glücklicheren sein können. Zumal die Schiedsrichterentscheidungen nicht immer unumstritten waren.
Mit Spielbeginn setzte ein offener Schlagabtausch ein. Mal lagen die Lübbenauer ein Tor in Führung, mal die Gastgeber, bis die TSG bei 13:12-Halbzeitführung ihren Pausentee einnehmen konnte. Die Spannung des Spielverlaufes bedarf keiner weiteren Erklärung.
Nach dem Seitenwechsel zog die TSG mit 16:13 davon. Die offensive Deckung von Frankfurt wurde geschickt ausgespielt, Chancen wurden mit wunderbaren Aktionen im Abschluss knallhart umgesetzt. Das war die Forderung des Trainers: Mit mehr persönlichem Einsatz in die Stelle beim Gegner zu gehen, wo es weh tun kann. Hätten die Lübbenauer in dieser Spielphase noch konsequenter ihre Möglichkeiten genutzt, hätte es eine Vorentscheidung gegeben.
A. Rißka konnte trotz noch nicht abgeschlossener Heilbehandlung bis zur 40. Spielminute wichtige Akzente setzen, aber musste dann der Verletzung Tribut zollen und vom Spielfeld gehen.
Die Szenen der letzten 15 Spielminuten lassen sich schnell zusammenfassen. Kleine technische Fehler waren auch bei der TSG nicht mehr zu übersehen. Dies zeigte sich beim verpatzten Abschluss klarer Torchancen und bei Tipp- sowie Abspielfehlern. Dass es bei Spielständen von 19:19, 24:21, 25:25 und dann 26:27 unter vollem Einsatz der Angriffsreihe zu diesen kommen kann, ist zu verstehen. Wer das spannende Spiel gesehen hat, wird die vollbrachte Leistung des Teams um Sewald, Schultz, Wilde, Schelletter und Langer hoch anerkennen. Dass nach dem Spiel die Mannschaft völlig kaputt nach Erfrischung rief und die medizinische Betreuung mehr denn je gefragt war, ging völlig in Ordnung. Die Freude der TSG-Spieler über die starke Mannschaftsleistung überwog schnell den Ärger über den verpassten Sieg, bestätigte sie doch klar den Aufwärtstrend und das vorhandene Leistungspotential.
Am Samstag kommen die Preußen aus Berlin. Der erste Heimsieg der Lübbenauer steht noch aus. TSG Lübbenau spielte mit: Schulze, Konzack, Wilde, Langer, Schelletter, Nolde, Sewald, Schultz, Siebert, Perschk. (hsi)