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Ranzow hat eine neue Fußgängerbrücke

Der Bauplan der neuen Brücke soll demnächst in einer Flasche verstaut und vergraben werden. Von links: Ramona Möbus (WBVOC), Ortsvorsteherin Ingrid Richter, Andy Schubert (WBVOC), Harald Kupsch und Bürgermeister Peter Winzer.
Der Bauplan der neuen Brücke soll demnächst in einer Flasche verstaut und vergraben werden. Von links: Ramona Möbus (WBVOC), Ortsvorsteherin Ingrid Richter, Andy Schubert (WBVOC), Harald Kupsch und Bürgermeister Peter Winzer. FOTO: Uwe Hegewald/ uhd1
Ranzow. Am Freitag ist im beschaulichen Ranzow (Gemeinde Altdöbern) eine neue Brücke eingeweiht worden. Projektiert, Installiert und Finanziert wurde das Brückenbauwerk vom Wasser- und Bodenverband Oberland Calau (WBVOC). Uwe Hegewald/uhd1

"Als Baumaterial kam langlebiges Lärchenholz zum Einsatz. Der Brückenkörper ruht auf massiven Robinienstämmen", erklärte der im WBVOC für Zimmermannsarbeiten zuständige Andy Schubert. Die Brücke ersetzt ein bereits 1997 rekonstruiertes Objekt, das über die Luckaitz - einem Zufluss des Spreewaldes - führt. Harald Kupsch widerspricht Vermutungen, dass es sich aufgrund der gefälligen Optik und der Holzbauweise um die "Erste Spreewaldbrücke" handeln könnte. "Namentlich bleibt es die ´Brücke am Spring die von der Ortsmitte zur ehemaligen Mühle führt", betonte der Ranzower. Dorfbewohner hatten die Brücke bereits in zurückliegenden Jahrhunderten überquert, um an die einstige Trinkwasserentnahmestelle zu gelangen. Ein dorthin führender schmaler Pfad wird noch heute "Die Lücke" genannt. "Wir wünschen der Brücke ein langes Leben und bedanken uns beim Wasser- und Bodenverband, der uns unkompliziert zur Seite stand", würdigte Altdöberns Bürgermeister Peter Winzer, der selbst in Ranzow aufgewachsen ist. Wie Ramona Möbus vom WBVOC berichtete, steht der Brückenneubau in Zusammenhang mit umfangreichen Profilierungsarbeiten an der Luckaitz und dem Mühlgraben im Ortszentrum von Ranzow.