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| 13:17 Uhr

Wer fürchtet sich vorm schwarzen Mann?
Radduscher gruseln sich durch Geisternacht

Der Slawe Manni (Manfred Kliche) nahm die Gäste bei leicht einsetzendem Schneefall mit in die Spreewaldnacht. Gespenstisch wurde es dann an jeder dunklen Ecke.
Der Slawe Manni (Manfred Kliche) nahm die Gäste bei leicht einsetzendem Schneefall mit in die Spreewaldnacht. Gespenstisch wurde es dann an jeder dunklen Ecke. FOTO: Peter Becker
Raddusch. Nahezu alle Spreewälder Sagenfiguren lauern im Dunkeln. Ein Slawe führt durch die erste Wanderung dieser Art. Von Peter Becker

Der Slawe Manni (Manfred Kliche), ein Ur-Radduscher, nahm die Teilnehmer der 1. Geisterwanderung mit in die Spreewaldnacht. Noch im Radduscher Hafen gab es für die Kinder die ersten Schreckmomente, als aus der Dunkelheit der Wassermann auftauchte. Bei der weiteren Wanderung entlang des Skulpturenweges mit Schlangenkönig und noch einem Wassermann ging es Richtung Schwarzer Berg, einst von einem Riesen geschaffen. Auf den angrenzenden sumpfigen Wiesen lockten Irrlichter näher zu kommen, was der besorgte Sagenführer aber zu verhindern wusste. Unter einem Baumstumpf flimmerte bald das Licht einer Lutki-Unterkunft auf.

Oben auf dem Schwarzen Berg drohte der Teufel lautstark, den Spreewald noch einmal umzupflügen. Es folgten eine Mittagsfrau, die ihren Auftritt zur Mittagszeit verschlafen hatte und der Bubak, der auf der Suche nach bösen Kindern war. Dazu gab es passenden Geistersound. Manfred Kliche erläuterte nach jedem „gespenstischen Ereignis“ den Sagenhintergrund. Organisiert wurde die Veranstaltung von Spreewald-Insider. Der vorweihnachtliche Probelauf, an dem Familien aus Calau und Cottbus teilnahmen, soll im nächsten Jahr zur abendlichen Unterhaltung der Urlauber ausgebaut werden.

Wegen guter Resonanz gibt es am 21. Dezember um 16.30 Uhr ab Hafenhotel Raddusch eine Wiederholung.