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| 02:48 Uhr

Radduscher gründen Bürgerinitiative zum RE 2-Halt

Raddusch. Der Plan der Landesregierung, den Fahrplan für den Regionalexpress 2 ab 2016 auszudünnen, um Zeit zu sparen und den Haltepunkt Raddusch nur noch frühmorgens und spätabends zu bedienen, wollen sich die Radduscher nicht gefallen lassen. Am Dienstagabend haben sie die Bürgerinitiative (BI) "Haltepunkt Raddusch" gegründet. H. Kuschy

"Unser Ziel ist, den bisherigen Fahrplan am Haltepunkt Raddusch beizubehalten. Es werden deshalb alle Mittel und Wege geprüft, den vorläufigen Fahrplan ab 2016 anzufechten", sagt Frank Zeugner, Gründungsmitglied der BI. Er ist überzeugt davon, dass die bislang 15 BI-Mitglieder nicht allein für Raddusch kämpfen, sondern für den gesamten Wirtschaftsraum Spreewald, dessen Mobilität und Attraktivität durch den Wegfall von Halten gefährdet sei. Denn Auswirkungen hat der Fahrplan 2016 ebenfalls auf Kolkwitz und Kunersdorf. Auch dort halte der RE 2 dann tagsüber nicht mehr. Brand hat Glück und bekommt den Vorzug. "Aber hier brennt es", hatte Landrat Siegurd Heinze (parteilos) bei einer Informationsveranstaltung mit Strukturministerin Kathrin Schneider (parteilos) in Raddusch die Situation zusammengefasst. Die Einwohner erinnern sich aber noch sehr gut an die Zeit, als Raddusch 2004 wegen Bauarbeiten auf der Nord-Süd-Achse solidarisch mit Brand war und für anderthalb Jahre auf den Halt verzichtete.

Die Bürgerinitiative trifft sich wieder am Mittwoch, 27. Mai, 20 Uhr, im Gemeindebüro Raddusch.