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| 12:31 Uhr

Vorbereitungskomitee tagt
Radduscher bereiten ihre 725-Jahrfeier vor

 Frank Zeugner leitet die Sitzung des Vorbereitungskomitees für das Radduscher Jubiläum.
Frank Zeugner leitet die Sitzung des Vorbereitungskomitees für das Radduscher Jubiläum. FOTO: Peter Becker
Raddusch. Die Treffen der engagierten Radduscher, die das Jubiläumsfest im August vorbereiten, werden engmaschiger je näher der zentrale Festtag, der 17. August, rückt. Von Peter Becker

Der Plan steht, aber Feinarbeiten und Details sind noch zu regeln.

Das Festkomitee, dem Frank Zeugner vorsteht, strickt am Zeitplan, koordiniert und bündelt die Ideen. Inzwischen sind einige Dinge im Programm festgezurrt. Frank Zeugner: „Nachmittags wird die Radduscher Band CartoucheNoir für Unterhaltung sorgen. Für das Abendprogramm ab 19 Uhr im Festzelt konnte die Liveband nAund aus Cottbus engagiert werden. Ein Besuch von der Bundesregierung, in Person eines Parlamentarischen Staatsekretärs im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, ist angekündigt, worüber sich das Festkomitee besonders freut, da es doch eine Wertschätzung für unser Dorf bedeutet.“

Wie schon beim Brandenburger Dorf- und Erntefest, wird wieder ein Kahnkorso den Höhepunkt der Festlichkeiten darstellen. Detlef Mecke, Vorsitzender der Kahnfährgemeinschaft Raddusch wirbt um Teilnehmer, die sich aus Raddusch und dem Umfeld einbringen möchten: „Unser Motto ist das Spreewälder Leben früher und heute sowie das Brauchtum, besonders die Geschichte der Landwirtschaft – wer sich hier einbringen möchte, ist herzlich willkommen.“ Neben dem Kahnkorso wird traditionelles Handwerk im Festbereich zu sehen sein, und die Lübbenauer Designerin Sarah Gwiszcz wird eine Modenschau zeigen.

Da solch ein Fest Geld kostet und die eingestellten Mittel vorn und hinten nicht reichen, bittet das Festkomitee um Unterstützung durch regionale Unternehmen. „Wir schütteln jedem Sponsor herzlich die Hand und werden seine Unterstützung zu würdigen wissen“, verspricht Frank Zeugner. „Uns drückt noch etwas der Schuh wegen der mobilen Versorgung. Wir wollen für alle Fälle, wir rechnen mit sehr vielen Besuchern, gewappnet sein. Auch hier freuen wir uns auf jede Unterstützung.“

Urkundlich taucht der Ort 1294 als Raddets bzw. Raddiß auf, später wurde es Radisch, 1700 Radusch und seit 1727 trägt es seinen Namen in der bekannten Schreibweise. Der Radduscher Ortschronist Manfred Kliche hat sich die ersturkundliche Erwähnung von der Universität Leipzig noch einmal bestätigen lassen.

Kontakt zum Festkomitee: Frank Zeugner, 0151 16 16 16 28