ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 13:14 Uhr

Raddusch will Pyramide aus Ockerschlamm bauen

In solchen Säcken, Geotubes genannt, wird Ockerschlamm entwässert und wie hier an der Ragower Kahnfahrt gelagert. Ziel ist eine Verwertung oder Deponierung.
In solchen Säcken, Geotubes genannt, wird Ockerschlamm entwässert und wie hier an der Ragower Kahnfahrt gelagert. Ziel ist eine Verwertung oder Deponierung. FOTO: Gloßmann
Raddusch. Mit einer außergewöhnlichen Pyramide könnte Raddusch demnächst von sich reden machen. Künftigen Generationen soll sie sagen: Damit plagten sich unsere Vorfahren herum.

Denn das Kunstobjekt soll aus Ockerschlamm gebaut werden. Der wird gerade aus dem Radduscher Absetzbecken, einer ehemaligen Grubenwasserreinigungsanlage, in riesige Geotubes gepumpt. Der entwässerte Schlamm soll schließlich kunstvoll zu einer Pyramide verarbeitet werden. Mit ins Boot holen wollen die Radduscher auch die BTU Cottbus-Senftenberg. Denn wie Peter Becker, Vorsitzender des Tourismusvereins Raddusch und Umgebung sagt, soll neben dieser Pyramide ein Freiluftlabor zu Forschungszwecken eingerichtet werden. hk