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Radarkontrollen allein zur Unfallverhütung?

Spreewald. Ingo Weidelt schriebt zu "Temposünder verursacht Unfall": Gemeinhin werden Radarkontrollen im Straßenverkehr mit der Eindämmung von Raserei begründet. Dem ist auch Nichts zu entgegnen.

Allerdings zeigt ein Vorfall auf der A 13 erneut das ganze Gegenteil.

Im RUNDSCHAU-Polizeibericht wird ein Unfall auf der A13, in Richtung Berlin, in Höhe Abfahrt Ortrand gemeldet. Der Auslöser des Unfalls war eine Geschwindigkeitskontrolle. Bedenklich dabei ist, dass diese Radarmessungen seit mehreren Wochen genau an dieser Stelle, kurz hinter dem abfallenden Streckenabschnitt, hinter einem Brückenpfeiler stattfinden.

In Anbetracht der Geschehnisse sollte die Frage erlaubt sein: Ob auch diese Kontrollen in erster Linie der Unfallverhütung dienen?

Mit einer Ampel würde es allen besser gehen

Zur Debatte über den Kreisel am Roten Platz in Lübbenau meldet sich Hans Stolze zu Wort. Der Bewohner aus dem Spreewaldhaus schreibt: Den Bewohnern des Spreewaldhauses bleiben die baulichen Aktivitäten zur Verbesserung des Straßennetzes in der Neustadt nicht unbeachtet. Umso mehr rückt die Aufmerksamkeit in den Mittelpunkt, wenn es um die Erfüllung besonderer Anliegen von betagten und behinderten Bürgern am Roten Platz geht.

Das Vorhaben, die Ampelkreuzung Straße der Jugend - Straße des Friedens in einen Kreisverkehr umzubauen, sollte von Planern und Baufirmen gut den Gegebenheiten angepasst sein.

Viele Verkehrsteilnehmer (Fußgänger und Radfahrer) sind auf die Ampelgebung angewiesen und bedürfen eines Schutzes. Es sollte geprüft werden, ob nicht doch im Zusammenhang mit der Neugestaltung des Parkplatzensembles ein Übergang mit Ampelschaltung für die Fußgänger und Radfahrer geschaffen werden kann.

Damit würde es meiner Meinung nach allen Verkehrsteilnehmer besser gehen.

Ein Gespräch mit den Betroffenen vor Ort würde mehr Verständnis für eine Detaillösung bringen.