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| 16:14 Uhr

Lübben/Calau
Protest gegen Wölfe in Leibsch und Craupe

Nächste Woche Freitag will der Bauernbund wieder Wolfswachen wie hier im Unterspreewald einrichten.
Nächste Woche Freitag will der Bauernbund wieder Wolfswachen wie hier im Unterspreewald einrichten. FOTO: Michelchen
Lübben/Calau. Bauernbund will im Land Brandenburg am zweiten Märzwochenende Wolfswachen einrichten.

Der Bauernbund Brandenburg will im Land mit Wolfswachen auf das Raubtier aufmerksam machen. Mit der Aktion fordern die Landwirte in großen Teilen des Landes wolfsfreie Zonen. Das teilt der Geschäftsführer des Bauernbundes Brandenburg, Reinhard Jung aus Lennewitz in einer Presseinformation mit.

Der Bauernbund will am am Freitag der nächsten Woche, 9. März, um 18 Uhr überall im Land Brandenburg Wolfswachen einrichten. So ist vorgesehen, in Leibsch (Landkreis Dahme-Spreewald) einen solche Wache einzurichten. Sie soll am Ortsausgang Leibsch in Richtung Märkisch Buchholz auf der linken Seite stationiert werden. Ansprechpartner dafür ist Frank Michelchen.

Darüber hinaus wird eine Wache in Craupe (Landkreis Oberspreewald Lausitz) eingerichtet. Sie wird am Ortsausgang Craupe in Richtung Klein Meßow auf der linken Seite eingerichtet. Ansprechpartner ist Matthias Kurth. Weitere Wolfswachen sind unter anderem in Jämlitz (Spree-Neiße, Ortslage Jämlitz, Höhe Gehöft Schulstraße 14, Ansprechpartner: Ingolf Reimann und Guhrow (Spree-Neiße, Radweg von Guhrow nach Werben, Höhe Grenzgraben, Ansprechpartner: Christoph Schilka) und Polzen (Elbe-Elster, Ortslage Polzen, Wiese hinter der Gaststätte Lindenhof, Ansprechpartner: Max Kirsten)

„Natürlich sind die Wolfswachen nur symbolisch. Niemand kann heute mehr Hirten bezahlen, um unsere Kälber, Lämmer und Fohlen vor dem Wolf zu beschützen“, sagt Bauernbund-Geschäftsführer Reinhard Jung. Er ist selbst Bio-Weidetierhalter aus Lennewitz in der Prignitz.

„Mit den Wolfswachen protestieren wir gegen immer mehr Wölfe in Brandenburg und die Untätigkeit der Landesregierung und wir demonstrieren dafür, dass große Teile Brandenburgs wolfsfreie Zone werden.“ Alle Menschen aus Stadt und Land, die sich mit den Weidetierhaltern solidarisieren wollen, sind herzlich an die Feuer eingeladen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Weitere Informationen zur geplanten Wolfswache und zu den Standorten gibt es im Internet unter der Adresse: http://www.wolfsfreiezone.de.