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| 02:32 Uhr

Protest am Gleis 3 für bestehende Bahnhalte Raddusch und Kolkwitz

Protest am Gleis 3 in der Lübbenauer Güterbahnhofstraße: Dem Protest der Bürgerinitiativen "Haltepunkt Raddusch" und Kolkwitz/Kunersdorf gegen die geplanten Halte-Kürzungen ab Dezember haben sich am Donnerstagnachmittag viele Menschen angeschlossen.
Protest am Gleis 3 in der Lübbenauer Güterbahnhofstraße: Dem Protest der Bürgerinitiativen "Haltepunkt Raddusch" und Kolkwitz/Kunersdorf gegen die geplanten Halte-Kürzungen ab Dezember haben sich am Donnerstagnachmittag viele Menschen angeschlossen. FOTO: H. Kuschy
Lübbenau. Mit Ohren betäubendem Lärm haben die Bürgerinitiativen aus Raddusch und Kolkwitz/Kunersdorf am Donnerstag die Teilnehmer der Regionalkonferenz des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg am Lübbenauer Gleis 3 empfangen. H. Kuschy

Auf Transparenten mit den Aufschriften "Alles ist erreichbar – Raddusch bald nicht mehr" oder "Vier Minuten dürfen regionale Entwicklung nicht zerstören" machten sie auf die geplante Kürzung der Bahnhalte in Raddusch, Kolkwitz und Kunersdorf aufmerksam.

Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember soll der RE 2 dort nur noch morgens und abends halten, um ihn pünktlicher werden zu lassen und die Anschlüsse in Cottbus zu sichern. Mitten im Fanfaren- und Hupenlärm erzählt Frank Zeugner von der BI, dass inzwischen 4500 Unterschriften von Einheimischen wie Touristen aus ganz Deutschland gegeben wurden für den Erhalt dieser Haltepunkte. Etwa 5000 würden es am 3. Juli sein. Dann wird die BI alle Listen In frastrukturministerin Kathrin Schneider (parteilos) in Potsdam übergeben.