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| 01:06 Uhr

Pritzener stehen vor verschlossenem Bürgerhaus

Altdöbern.. Die Fragestunde in der Gemeindevertretersitzung am Donnerstagabend nutzte eine Reihe von Einwohnern, um Probleme anzusprechen. I. Hoberg


So wollte Hubert Frey wissen, warum Peter Winzer die Meinung geäußert habe, dass außer Laga-Bewerbung und Weihnachtsmarkt nichts in Altdöbern im Jahr 2004 passiert sei. Es gebe doch noch viele andere Beispiele für erfolgreiche Veranstaltungen in Altdöbern. „Kulturelle und andere Veranstaltungen sind freiwillige Aufgaben, sie zu organisieren ist nicht primär die Aufgabe der Gemeindevertretung“ , sagte der SPD-Fraktionschef. Den Ort weiterzuentwickeln, das sei die primäre Aufgabe. Und dabei sei Stagnation eingetreten, erklärte der Abgeordnete seine Kritik.
„Was wird mit dem Bürgerhaus in Pritzen„“ , fragte Christa Spiller. Rentner aus dem Ort, die Geburtstag haben, müssten woanders feiern. Es sei nicht möglich, das Haus zu nutzen. So sei beispielsweise das Geschirr wie auch das Besteck verschwunden, das extra für das Bürgerhaus angeschafft worden sei. Der Pächter habe es in seine Gaststätte nach Finsterwalde mitgenommen. „Haben wir gar kein Mitspracherecht““ , ergänzte die Pritzenerin ihre Anfrage und bat die Amtsverwaltung um Klärung, wie die vertragliche Regelung aussehe.
Als weiteren Punkt sprach Christa Spiller den beschädigten Brückendurchlass als Gefahrenpunkt an der Straße Pritzen - Lubochow an. Dass der Durchlass saniert werden muss, bestätigte auch Bauamtsleiterin Katrin Peter-Schnarr. Amtsdirektor Detlef Höhl sagte, dass schnell gehandelt werden solle.