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Premierenkunst für die Kunstscheune

Roksana Lewandowska-Schmidt vom Niewitzer Spreewald-Parkhotel Van der Valk kommt nicht mit leeren Händen: Sie übergibt eine Spende an den Vorsitzenden des Kunstvereins Matthias Nevoigt.
Roksana Lewandowska-Schmidt vom Niewitzer Spreewald-Parkhotel Van der Valk kommt nicht mit leeren Händen: Sie übergibt eine Spende an den Vorsitzenden des Kunstvereins Matthias Nevoigt. FOTO: Becker/peb1
Raddusch. Dutzende, fast Hunderte drängten in die gerade eben eröffnete Kunstscheune. Der alte Bau zeigte sich im Inneren zwar etwas marode, aber das tat der dort ausgestellten Kunst keinen Abbruch – im Gegenteil. peb1

Mit Holzschnitzeln auf dem Tennenboden, mit rustikalen Balken und bröckelndem Putz bot sie das Kontrastambiente zur frischen Kunst.

Matthias Nevoigt, Vorsitzender des Fördervereins Kunstdorf Raddusch, und Siegfried Engelmann, Kurator der Ausstellung, durchschnitten gemeinsam das Band vorm Scheunentor und ließen die Neugierigen passieren.

Als Erster betrat der Cottbuser Wolfgang Schmiediche die Scheune. "Mir fiel sofort ein Bild von Petra Gwosch ins Auge, das will ich haben", erzählte er nach der Besichtigung. Zu den Besuchern zählten die Bürgermeister von Vetschau und Lübben ebenso, wie die vielen zufällig im Ort weilenden Urlauber. Mit großer Freude wurde Roksana Lewandowska-Schmidt vom NiewitzerSpreewald Parkhotel Van der Valk begrüßt, die eine großzügige Spende an den Vereinsvorsitzenden übergab.

Zwölf Künstlerinnen und Künstler aus der nahen und fernen Region, von Lübben bis Vetschau, von Potsdam bis Koblenz, zeigen Einblicke in ihr neuestes Schaffen. Der Lübbenauer Maler Dietrich Lusizi verewigte sich mit Premierkunstwerken. "Keiner hat es kommen sehen…" heißt eines seiner Bilder: Zwei große Augen, auf die eine Ockerschlammwelle zurollt - gemalt 2017 aus Radduscher Ockerschlamm.

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung vom Duo der Radduscher Band "CartoucheNoir". Viele Arbeiten gab es noch in den letzten Tagen vor der Eröffnung zu erledigen. Der Dank der Organisatoren richtet sich daher besonders an Katrin Küster, Inhaberin von Backstube und Scheune, sowie an Bernd Copik für die gewährte Hilfe.

Geöffnet ist die Kunstscheune zu den gleichen Öffnungszeiten wie die Backstube. Individuelle Führungen können gern mit dem Verein abgesprochen werden.

www.raddusch-spreewald.de/kunstscheune