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| 14:20 Uhr

Polizeikontrolle
Verdachtsmomente waren fast alle falsch

Neu-Seeland. (red/kr) Polizeibeamte haben am Donnerstagabend in der Gemeinde Neu-Seeland zwischen Lieske und Bahnsdorf einen VW gestoppt. Eine Überprüfung im polizeilichen Auskunftssystem ergab, dass die Kennzeichen nicht mit dem Fahrzeug übereinstimmten, weshalb der Passat kontrolliert wurde.

Während der Kontrolle wurden die Originalkennzeichen im Auto gefunden, das Fahrzeug wies Aufbruchspuren auf, die den Verdacht des Diebstahls erhärteten. Zudem fanden die Polizisten mehrere Werkzeuge im Innenraum, für die zunächst kein Eigentumsnachweis erbracht werden konnte. Sowohl der 39-jährige Fahrer als auch der 33-jährige Beifahrer konnten sich nicht ausweisen, der Fahrer hatte zudem keine gültige Fahrerlaubnis und stand   unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln. Ein Drogenvortest reagierte positiv auf Amphetamine, was eine beweissichernde Blutprobe nach sich zog. Die beiden Polen wurden vorläufig festgenommen und zahlreiche Strafanzeigen gefertigt. Im Zuge der Ermittlungen stellte sich heraus, dass das Fahrzeug nicht gestohlen war, die scheinbaren Aufbruchsspuren stammten aus baulichen Veränderungen. Die Werkzeuge standen ebenfalls nicht in Fahndung. Bleibt: Verdacht des Fahrens ohne gültige Fahrerlaubnis und Fahren unter dem Einfluss berauschender Mittel. Die  Festnahme wurde aufgehoben.