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Pkw streift Linienbus – Passagiere bleiben unverletzt

Spreewald. Der Schneefall hat für Stress bei Polizei und Rettungsdienst gesorgt. Allein in Dahme-Spreewald haben sich Montag zwischen 3 und 11 Uhr 40 Unfälle ereignet. "Fünf Personen wurden verletzt", sagte Polizeisprecher Torsten Wendt. Besonderer Schwerpunkt war die A 13, wo es auch im Bereich des Landkreises Oberspreewald-Lausitz zu Unfällen kam. red/bt

Hoch-Zeit bei Polizei und Rettungsdienst: "Die winterlichen Straßenverhältnisse haben zu zahlreichen Einsätzen geführt", resümierte Polizeisprecher Torsten Wendt am gestrigen Montag. Unangepasste Geschwindigkeit, unzureichender Sicherheitsabstand und abrupte Lenk- und Bremsmanöver waren die Unfallursachen. "Die Höhe der Sachschäden reichte von einigen Hundert bis zu 15 000 Euro", fasste Torsten Wendt zusammen.

Auf der A 13 hat sich am Montagmorgen zwischen Teupitz und Groß Köris in Richtung Berlin ein Kleintransporter überschlagen. Er war mit sehr hoher Geschwindigkeit in Richtung Berlin unterwegs gewesen, so der Sprecher. Der 38-jährige Fahrer und ein 36-jähriger Passagier haben sich dabei verletzt, der Rettungsdienst brachte die beiden Insassen ins Krankenhaus. Am Fahrzeug entstand ein Schaden von rund 15 000 Euro. Die Autobahn musste stundenlang gesperrt werden, damit der Rettungseinsatz und die Fahrzeugbergung abgesichert werden konnten.

Bei Teupitz war ein Geländewagen am Montag gegen 7 Uhr offenbar zu schnell unterwegs. Zwischen den Anschlussstellen Groß Köris und Teupitz kam das Fahrzeug von der winterglatten Fahrbahn ab. Im angrenzenden Graben kam das Auto zum Stillstand. Der Fahrer blieb unverletzt. Der Abschleppdienst musste kommen, um den Wagen wieder rauszuziehen. Ein Schaden von 7000 Euro wurde protokolliert.

Während in Wildau ein Kleinwagen von der Straße rutschte und die ganze Angelegenheit glimpflich ausging, war in Waßmannsdorf ein Linienbus am Montagmorgen in einen Unfall verwickelt. In der Dorfstraße geriet ein Pkw in einer Rechtskurve in den Gegenverkehr und kollidierte mit dem Bus.

"Die 35 Insassen des Busses blieben unverletzt. Für sie wurde ein Ersatzbus bereitgestellt, damit sie die Fahrt fortsetzen konnten", erläuterte Polizeisprecher Torsten Wendt. Der Autofahrer wurde vorsorglich ins Krankenhaus eingeliefert, um Verletzungen auszuschließen, hieß es weiter.

Auch auf dem südlichen Abschnitt der Autobahn 13 kam es im Bereich des Landkreises Oberspreewald-Lausitz zu mehrere Unfällen. "Die gingen glimpflich aus", resümiert der Polizeisprecher. Zwischen den Anschlussstellen Ortrand und Ruhland fuhr ein Pkw in die Mittelschutzplanke. Der Fahrer blieb unverletzt, ein Schaden von rund 1300 Euro entstand. Im gleichen Abschnitt, allerdings auf der Gegenfahrspur, stieß ein Geländewagen in die Leitplanke. Mehrere Tausend Euro Schaden war das Resultat. Insassen wurden nicht verletzt.

Nicht verschont blieb die Polizei von Einsätzen auf der Autobahn 15. Kurz vor Vetschau kam am Sonntagabend ein Geländewagen von der Fahrbahn nach rechts ab und prallte gegen die Schutzplanke.

Verletzt wurde dabei niemand, das Auto musste jedoch mit einem Schaden von rund 10 000 Euro abgeschleppt werden. Die zur Absicherung und der Fahrzeugbergung erforderliche Sperrung der Last- und Standspur konnte nach etwa zwei Stunden wieder aufgehoben werden, so die Polizei.