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Paul-Fahlisch-Schüler zeigen ihr eigenes Programm

Die Projektwoche am Lübbenauer Gymnasium ist Samstag mit einem Schulfest gekrönt worden. Als einer der Höhepunkte erwies sich ein 70-minütiges Kulturprogramm in der proppenvollen Aula mit Tanz, Gesang und Nachwuchsvirtuosen an Musikinstrumenten.
Die Projektwoche am Lübbenauer Gymnasium ist Samstag mit einem Schulfest gekrönt worden. Als einer der Höhepunkte erwies sich ein 70-minütiges Kulturprogramm in der proppenvollen Aula mit Tanz, Gesang und Nachwuchsvirtuosen an Musikinstrumenten. FOTO: Uwe Hegewald/uhd1
Lübbenau. Die Zahlen sprechen für sich: Fünf Schultage, 30 Projekte, 650 Projektplätze, ein krönendes Schulfest. Am Samstag nutzten Mädchen und Jungen des Paul-Fahlisch-Gymnasiums die Gelegenheit, um zu präsentieren, womit sie sich in der zurückliegenden Projektwoche auseinandergesetzt hatten. uhd1

Bezeichnend: die Gymnasiasten konnten selbst wählen, in welcher Sparte sie mitwirken wollten. "Das Einschreiben erfolgte online und wurde bis Sonntagabend vor der Projektwoche mit großem Interesse angenommen", erklärt Florian Schöning.

Am Samstag hatte der Lehrer für Englisch und Geschichte gleich mehrfach den Hut auf - in echt, als Flyer-Verteiler am Empfang, als Pianist, Bühnentechniker und Chef der Schülerband "Till 17". Bei der Bühnenprogramm-Gestaltung hatte er mit Doreen Wußmann und Saskia Kuhl erfahrene Kolleginnen an seiner Seite. Letztere moderierte die Show und wurde in dieser sogar Teil des Programms. Saskia Kuhl macht Sabbatical - eine zweijährige Auszeit vom Schuldienst - und ist aus diesem Grund mit Blumen und so mancher Träne verabschiedet worden. "Wir haben Schulfest und keine Abschiedsfeier", mahnte sie, um im gleichen Atemzug zu beteuern: "Ich trage euch in meinem Herzen weiter."

Schulleiter Matthias Lösche zeigte sich "beeindruckt, was in dieser Woche passiert ist". Es sei die erste Projektwoche in dieser Größenordnung gewesen. "Die Resonanz war großartig." Auch hatte man sich im Vorfeld darüber verständigt, das Schulfest im Anschluss der Projektwoche und auf einen Samstag zu verlegen. Freunde, Familienangehörige und einige ehemalige Pädagogen des Lübbenauer Gymnasiums nutzten die Chance, um bei der Bildungseinrichtung vorbeizuschauen. "Schön zu wissen, wie sich die Schule weiterentwickelt hat", fasste Ex-Schulleiter Matthias Nevoigt seine Eindrücke zusammen. Nun soll geprüft werden, ob das Modell in den Folgejahren fortgesetzt wird. "Ich bin mir relativ sicher, dass es auch im kommenden Jahr eine Projektwoche und ein Schulfest geben wird", sagte Schulleiter Matthias Lösche.