Grund war die Terminvergabe für das laufende Jahr. "Das waren gefühlt 200 Leute, die da standen", sagte MZL-Geschäftsführerin Karin Linke am Montagvormittag. Zudem hat die seit Juli 2013 in Lübbenau arbeitende Ärztin bereist einen Patientenstamm. Im Tagesverlauf wurde ein Anrufbeantworter eingerichtet, nachdem alle Termine vergeben worden waren. Allerdings habe es auch Beschimpfungen gegeben, die nicht hinnehmbar seien. Akut kranke Patienten würden auch weiterhin behandelt, sagte Karin Linke. Grund für den Andrang im Medizinischen Zentrum in Lübbenau sei auch, dass es in Brandenburg insgesamt zu wenige Augenärzte gebe. So behandele die Praxis in Lübbenau doppelt so viele Menschen, als es das Budget vorsieht. Etwa 3000 Patienten seien im Jahresverlauf gekommen, darunter auch aus Elsterwerda oder Finsterwalde.

Gleichzeitig hat das Medizinische Zentrum einen neuen Betreiber für die Cafeteria gewinnen können. Die Spreewald-Cafeteria sorgt für einen Imbiss sowie Mittagessen im Haus. Das sei für viele Patienten wichtig, die morgens nüchtern zum Blut abnehmen kämen und anschließend frühstücken möchten sowie auf den Befund warten.

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