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| 18:15 Uhr

Anhaltende Trockenheit
Niedrigwasser – Schleusen sollen nicht genutzt werden

Lübbenau. Touristinformation Lübbenau ruft Paddler dazu auf, Boote um die Wasserbauwerke herumzutragen.

Die Touristinformation in Lübbenau ruft alle Paddler dazu auf, mit ihren Booten Schleusengänge zu vermeiden. Als Grund dafür wird Niedrigwasser aufgrund anhaltender Trockenheit angeführt. Bei jedem Schleusengang, heißt es in einer Mitteilung auf Instagram, gehen dem Spreewald einige Kubikmeter verloren. Das Wasser soll aber so lange wie möglich hier gehalten werden. Die Paddler werden gebeten, ihre Boote um die Schleusenbauwerke herumzutragen. Soweit vorhanden, können auch Bootsrollen genutzt werden.

Den Anstoß für diesen Aufruf, den auch die Stadtverwaltung kommuniziert, hat der Stammtisch der Lübbenauer Bootsverleiher gegeben. Wie Sprecher Martin Richter betont, gebe es weiter keine Einschränkungen beim Paddeln. Es handle sich um eine vorbeugende Maßnahme. Der Wasserstand sei leicht gesunken aufgrund ausbleibender Niederschläge, die Fließe haben fast keine Strömung. Der Spreewald brauche dringend ergiebigen Regen.

Die Trockenheit hat auch dazu geführt, dass derzeit aus dem Bischdorfer See kein Wasser in den Boblitzer Dorfgraben eingespeist wird, wie die Stadtverwaltung mitteilt. Der Landkreis OSL hat bereits Anfang Juli die Entnahme von Oberflächenwasser untersagt.