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Ostern im Senftenberger Schloss

Senftenberg/Lübbenau.. In diesem Jahr werden in der traditionellen Osterausstellung in Senftenberg erstmals verzierte Eier aus dem Bestand des Spreewaldmuseums Lübbenau/Lehde ausgestellt.

„Durch kontinuierliches Sammeln, das mit sporadischen Ankäufen in den 70er-Jahren in der Spreewaldregion begann, und durch die später ins Leben gerufenen Wettbewerbe um das schönste Osterei, besitzt das Museum des Landkreises Oberspreewald-Lausitz inzwischen einen reichhaltigen Fundus von verzierten Hühner-, Enten oder Gänseeiern“ , erklärt Gabriele Philipp vom Museum Senftenberg. Im Schloss beteiligen sich an der Präsentation der "Förderverein am Museum" und die privaten Leihgeberinnen Margarete Klatt und Heidemarie Kuhnke aus Saalhausen mit Eiern, die gekratzt, gesägt und gebohrt sind.
Die Besucher können nicht nur mehr als 300 in traditionellen Techniken verzierte kleine Kunstwerke bewundern, sondern erfahren auch etwas zum österlichen Brauchtum der Niederlausitzer Sorben/Wenden. Warum war es gerade zur Osterzeit Sitte, Eier zu bemalen„ Wer bekam Eier geschenkt“ Welche Symbolik verbirgt sich hinter den Motiven des Sonnenrades, Wolfszahns, Lebensbaumes, Bogens und Kreises bei der Eigestaltung? Diese Fragen werden beantwortet.
Blumenschmuck, ein geschnitzter Osterreiterzug und die vom "Förderverein am Museum" gestaltete Osterhasenwerkstatt bereichern die Ausstellung. Zu den Osterfeiertagen können sich die Besucher vom Förderverein mit Kaffee und Kuchen im kleinen Schlosscafé verwöhnen lassen. „Das österliche Schloss kann bis 30. April besucht werden, die Ausstellung ist täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet“ , sagt Gabriele Philipp. (red/ho)