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| 11:53 Uhr

OSL-Kreis weist Gerüchte zum Rettungsdienst zurück

Ein breites Kreuz müssen die Elbe-Elster-Rettungsdienstler über Monate hinweg in angespanntem Betriebsklima beweisen.
Ein breites Kreuz müssen die Elbe-Elster-Rettungsdienstler über Monate hinweg in angespanntem Betriebsklima beweisen. FOTO: Fotolia
Lübbenau. Retter in Angst: Bei den Anbietern des Rettungsdienstes im Landkreis Oberspreewald-Lausitz hat sich in den vergangenen Tagen Verunsicherung breit gemacht. Das Gerücht machte die Runde, der Rettungsdienst im Kreis solle neu ausgeschrieben werden. Jan Gloßmann

Das dementiert die Kreisverwaltung: "Diesen Hinweis können wir nicht bestätigen. Seitens des Landkreises Oberspreewald-Lausitz besteht momentan kein Anlass dazu, den Betreibern der Rettungswachen zu kündigen und damit verbunden eine Neuausschreibung des Rettungsdienstes vorzunehmen", heißt es in einer Erklärung.

Kenner der Situation sprechen dagegen von einem Prüfbericht, der eher unübliche Vertragskonstellationen bemängelt habe. Daher soll ein Mitarbeiter der Verwaltung in einem Gespräch den Satz fallen gelassen haben, das man möglicherweise neu ausschreiben müsse.

Eine Neu-Ausschreibung führt offenbar auch deshalb zu Befürchtungen bei den Mitarbeitern, da ein ähnlicher Vorgang im Spree-Neiße-Kreis für erheblichen Wirbel sorgte. Betroffen wären im OSL-Kreis etwa 110 Mitarbeiter.

Ihrem Dementi at die Kreisveraltung noch einen Satz angefügt: "Sollte es in der Zukunft diesbezüglich Überlegungen geben, dann werden wir darüber frühzeitig informieren."