"Wir beteiligen uns an einem bundesweiten Projekt, das sehr vielseitig angelegt ist und den Teilnehmern auch etwas abverlangt. Neben der sportlichen Herausforderung gehen wir über zur gesunden Ernährung bis hin zu scheinbar ganz banalen Alltagsdingen, die aber wiederum helfen, fit zu bleiben", sagte Reiner Schmidt, Chef und Organisator der Calauer Selbsthilfegruppe. Gemeinsam mit acht Freunden des Landesverbandes Schleswig-Holstein absolvierten die Mitglieder der Calauer Blau-Kreuzer das Seminar. Während es an einem Tag mit dem Fahrrad durch den Spreewald ging, führte die zweite Tour quer durch die rekultivierte Bergbauregion. "Das war ein fantastisches Erlebnis. Den Spreewald kannte ich bislang nur von der Landkarte, ein wunderbares Fleckchen Erde", schwärmte Peter Hönicke aus Eckernförde.

Neben den landschaftlich schönen Erinnerungen sind es aber auch die Erfahrungen, die die Mitglieder während des dreitägigen Seminars gemacht haben. "Jeder Berg, den wir bewältigt haben, war eine Leistung. Die größere Leistung bestand aber darin, dass zur Pause niemand mehr nach einer Zigarette gefragt hat, sondern lieber einen Apfel gegessen hat", sagte der Landesvorsitzende aus Schleswig-Holstein Lando Horn. "Durch den praktischen Teil tagsüber und die vernünftige Ernährung ergaben sich rege Diskussionen unter den Teilnehmern", erklärte Reiner Schmidt.

Die zweite Tour durch die Calauer Schweiz und die Bergbau-Region wurde für einige Teilnehmer durch so manchen Anstieg zur mächtigen Herausforderung. "Ich bin glücklich kaputt", scherzte Manfred Ritter aus Schleswig, der für alles ein großes Lob fand. "Bei diesem Seminar hat alles gestimmt. Die Organisation mit Versorgung und erlebnisreichen Tagen war super. Calau kann echt stolz drauf sein, was die Blau-Kreuz-Gruppe auf die Beine gestellt hat.

Und Landeschef Lando Horn fügte an: "Auch wenn Calau und Schleswig-Holstein gut 600 Kilometer voneinander entfernt liegen, wir haben hier gemeinsam nicht nur etwas erlebt, sondern Freundschaft gelebt."