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| 02:32 Uhr

Olympisches Feuer lodert in Senftenberg

Senftenberg. Mit der originalen Fackel der Olympischen Spiele 1960 in Rom ist am Montag das Feuer der Europäischen Jugendolympiade in Senftenberg entzündet worden. Doch diese Olympiade ist kein Wettbewerb zwischen Sportlern. lmr

Im Mittelpunkt der fünftägigen Veranstaltung werden die Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten, die Europa Jugendlichen bietet, stehen. "Wir hoffen, dass Teilnehmer irgendwann auch als Arbeitnehmer hierher zurückkommen", sagt Brandenburgs Arbeitsminister Günter Baaske (SPD).

Aus Unternehmen der Region und zehn anderen Nationen, darunter Italien, Rumänien, Schweden, Griechenland und Portugal, kommen die Auszubildenden und Studierenden, die an der Olympiade teilnehmen. "Es ist wichtig, offen zu sein für andere Länder, für Fremdsprachen. Das sind wichtige Kompetenzen. Und Mobilität wird für Jugendliche europaweit immer wichtiger", sagt Senftenbergs Bürgermeister Andreas Fredrich (SPD).

Welche Vor- und Nachteile, die zunehmende Arbeitsmobilität innerhalb Europas hat, sollen die Teilnehmer der Europäischen Jugendolympiade in einem kurzen Theaterstück oder einer kleinen Showeinlage aufzeigen. Die Gruppe, der das am besten gelingt, trägt am Mittwoch den Pokal dieses besonderen Wettbewerbs und 500 Euro Preisgeld nach Hause.

Rund ums Thema Mobilität dreht sich auch der Olympische Jugendkongress, der heute an den IBA-Terrassen in Großräschen stattfindet. Hier können die Auszubildenden und Studenten noch einmal darüber diskutieren, was das für ihre berufliche Zukunft bedeuten könnte.

Zudem erhalten die ausländischen Jugendlichen die Möglichkeit, in die Unternehmen der beteiligten deutschen Auszubildenden hineinzuschnuppern. So öffnen Firmen der Region wie Züblin Stahlbau, Vestas Blades oder BASF die Türen.

Der Schirmherr des Projektes, Sokrates Giapapas, kam vor über 40 Jahren aus Griechenland nach Deutschland, um in Berlin zu studieren. Ihm ist es wichtig, dass mit der Olympiade vor allem auch der europäische Gedanke weitergetragen wird.