Turbines Vierte spielte noch im Vorjahr als Dritte des Vereins und wurde Verbandsliga-Meister. Auch in dieser Saison führen die Potsdamer Frauen die Landesliga mit "weißer Weste" an. Bei den Nonnendorferinnen fehlte Torjägerin Juliane Baer. Sie ist verletzt. Das machte die Aufgabe nicht leichter. Zudem lud der Potsdamer Hartplatz nicht gerade zum Spielen ein. Von Beginn war die Vierte dominant, hatte Ball- und Feldhoheit. Mit einer Fußabwehr rettete SSV-Keeperin Sabine Dittschlag nach 20 Minuten das torlose Remis, um dann drei Minuten später doch chancenlos zu sein. Ein verwandelter Elfmeter brachte die Turbine-Führung. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit führte ein Eckball zum 2:0-Pausenstand, als die Gäste das Leder nicht aus der Gefahrenzone bekamen. Nach 50 Minuten flog ein Potsdamer Distanzschuss ins obere Eck, der dritte Treffer brachte endgültig das Nonnendorfer Pokal-Aus. In den restlichen Minuten hatte der Gastgeber den Ball zwar meist in Besitz. Doch erst in den Schlussminuten gab es einige hochkarätige Torszenen. Es blieb beim 3:0. Die Konzentration der Nonnendorferinnen gilt nun dem letzten Heimspiel am 4. Dezember gegen Eintracht Frankfurt.