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Neue Gesichter im Integrationsbeirat

Der neue Integrationsbeirat des Landkreises: Omar Kassab, Thaer Alnsour und Abdul Rahman Kailani (v.l.) Es gratulieren die Vorsitzende des Integrationsbeirates Mariana Kunipatz (4.v.l.), Integrationsbeauftragte Kathrin Tupaj (4.v.r.), Landrat Siegurd Heinze (3.v.r.), die 2. Stellvertretende Kreistagsvorsitzende Viola Weinert (2.v.r.) und die Kreistagsvorsitzende Martina Gregor-Ness (r.).
Der neue Integrationsbeirat des Landkreises: Omar Kassab, Thaer Alnsour und Abdul Rahman Kailani (v.l.) Es gratulieren die Vorsitzende des Integrationsbeirates Mariana Kunipatz (4.v.l.), Integrationsbeauftragte Kathrin Tupaj (4.v.r.), Landrat Siegurd Heinze (3.v.r.), die 2. Stellvertretende Kreistagsvorsitzende Viola Weinert (2.v.r.) und die Kreistagsvorsitzende Martina Gregor-Ness (r.). FOTO: Stephan Hornak/Landkreis OSL
Lübbenau. Für Omar Kassab aus Syrien, Thaer Alnsour aus dem Irak und Abdul Rahman Kailani aus dem Jemen, die bereits ehrenamtlich in der interkulturellen Zusammenarbeit aktiv sind, beginnt mit ihrer Berufung eine neue Herausforderung. In der jüngsten Kreistagssitzung in Lübbenau wurden sie von den Abgeordneten mehrheitlich berufen. Jan Augustin

"Die drei neuen Mitglieder werden vom Integrationsbeirat als positive Bereicherung für die weitere Arbeit gesehen", teilt Stephan Hornak, Büroleiter des Landrats mit. Im Rahmen der Berufung wurden den neuen Mitgliedern die ersten nachhaltigen Tragetaschen übergeben. Der Verein Freunde der Lübbenaubrücke für den Landkreis hat sie während eines Integrationsprojekts in seiner Kreativwerkstatt aus abgelegten Veranstaltungsbannern angefertigt. Die Vorgänger der Drei wurden indes abberufen, weil sie aus dem Kreis gezogen sind beziehungsweise aus zeitlichen Gründen Mitarbeit und Mitgliedschaft in dem Gremium niederlegten.

Seit fünf Jahren gibt es im Landkreis Oberspreewald-Lausitz einen Integrationsbeirat, der insgesamt aus sieben Mitgliedern besteht. Als "Sprachrohr" für alle Migranten im Landkreis fördert er das gesellschaftliche Miteinander unterschiedlicher Kulturen und Religionen. Er vertritt in politischer, kultureller und sozialer Hinsicht die Interessen der im Landkreis ansässigen Menschen, die nicht über die deutsche Staatsangehörigkeit verfügen bzw. einen Migrationshintergrund aufweisen.