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| 14:22 Uhr

Raubtierangriff bei Badbetreiber in Lübbenau
Nach Tod von vier Pinguinen Fuchs gefasst

Streicheleinheiten hat Flocke immer besonders genossen.
Streicheleinheiten hat Flocke immer besonders genossen. FOTO: dpa / Patrick Pleul
Lübbenau. Der große Fuchs, der vor zweieinhalb Wochen in den Spreewelten in Lübbenau vier Pinguine getötet hat, ist gefangen worden. Das bestätigt Marketingleiter Steven Schwerdtner auf Nachfrage. Darüber, wie das Tier gefangen wurde und was mit ihm passieren soll, machen die Spreewelten keine Angaben.

Kurz nach dem Vorfall wurde allerdings darüber informiert, dass auf dem Areal eine Lebendfalle aufgestellt und eine Sondergenehmigung beantragt wurde, das Raubtier zu töten, um weitere Gefahr für die jetzt noch 18 Pinguine abzuwenden.

Nach dem Verlust der Tiere hatte der Badbetreiber die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt und unter anderem einen weiteren Wildelektrozaun gesetzt. Die geäußerte Betroffenheit bei Badbesuchern danach war groß. Einen ähnlichen Vorfall hatte es in den Spreewelten in den vergangenen zehn Jahren nicht gegeben. Derzeit wird das Bad im Innenbereich saniert und der Außenbereich deutlich vergrößert. Wiedereröffnung soll Ende Oktober sein.

(dpr)