Für Zugumleitungen, die eine beträchtliche Anreise zum auserkorenen Ersatzbahnhof beinhalten, werden Reisende ohne mit der Wimper zu zucken auf den Weg geschickt. „Der Zug fährt vom Ersatzbahnhof um 8.12 Uhr“ , heißt es da ohne Wenn und Aber. Alles bestens geregelt also. Nur dass es schon 7.55 Uhr ist und der Reisende es nie und nimmer unter 30 Minuten ans Ziel schafft. Die Auskunft bleibt dennoch die gleiche. Der Zug fährt doch - ob man ihn denn erwischt, das liegt auf einer anderen Realitätsebene.