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| 02:47 Uhr

Moderne Mikroskope für Spreewälder Kinderprojekt

Die Jungforscher Max, Florian und Sebastian (v.l.) sind vom neuen digitalen Draufsicht-Mikroskop begeistert. Da können Sabine Brumma und Jörg Waniek von der Stiftung Lausitzer Braunkohle, Daniel Michael, Vorsitzender des Jugendfördervereins, Arbeitsgruppenleiterin Anke Reimer und Ulrich Thorhauer, Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses des OSL-Kreises Oberspreewald-Lausitz (v.l.) sich freuen.
Die Jungforscher Max, Florian und Sebastian (v.l.) sind vom neuen digitalen Draufsicht-Mikroskop begeistert. Da können Sabine Brumma und Jörg Waniek von der Stiftung Lausitzer Braunkohle, Daniel Michael, Vorsitzender des Jugendfördervereins, Arbeitsgruppenleiterin Anke Reimer und Ulrich Thorhauer, Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses des OSL-Kreises Oberspreewald-Lausitz (v.l.) sich freuen. FOTO: bdx1
Lübbenau. Etwa 30 Kinder und Jugendliche aus der gesamten Spreewaldregion besuchen jede Woche die sechs Arbeitsgemeinschaften des Jugendfördervereins in der Lübbenauer Dammstraße. Neben den rührigen und erfolgreichen Arbeitsteams für Elektronik, Modellbau und Computer-Technik macht auch die Arbeitsgemeinschaft für Boden- und Wasseranalyse schon seit Jahren auf sich aufmerksam. Bernd Marx/bdx1

Doch bei aller Leidenschaft fiel immer ein Wermutstropfen in die gemeinnützliche Arbeit der Acht- bis Zehnjährigen. "Wir hatten bisher nur alte und störanfällige Technik für die Analysen zur Verfügung", erklärt Anke Reimer, Leiterin der Arbeitsgruppe. Damit könne man keine neuen Mädchen und Jungen für die Arbeitsgemeinschaft vom häuslichen Computer oder Fernseher locken. Ein Zufall brachte eine unerwartete Überraschung und zügige Hilfe für das junge Forschungsteam. Die Stiftung Lausitzer Braunkohle der Vattenfall Europe Mining AG unterstützt seit dem Jahr 2004 unkompliziert Projekte in der Kinder- und Jugendarbeit. Da fiel bald der Name des Jugendfördervereins in Lübbenau. "Für uns stand schnell fest - hier geben wir eine finanzielle Unterstützung", erklärte Jörg Waniek, Vorstandsmitglied der Stiftung.

Seit Freitagnachmittag stehen nun zwei digitale Draufsicht-Mikroskope, ein digitales Durchsicht-Mikroskop und ein Foto-Meter für die anstehenden Boden- und Wasserproben zur Verfügung. "Wir freuen uns, dass uns nun moderne Mikroskope für unsere Feldarbeit zu Verfügung stehen", so Daniel Michael, seit 1998 Vorsitzender des 25-köpfigen Lübbenauer Jugendfördervereins. Mit Begeisterung waren Max, Florian und Sebastian gleich dabei, die ersten Boden- und Wasserproben durchzuführen. "Der Sand sieht bei der 200-fachen Vergrößerung wie kleine Goldstückchen aus", sagte Max, der sich schon wie ein Jungstudent am Kontrollgerät fühlte. Wenig später nahm er Algen und Kleinlebewesen unter die elektronische Lupe. Sabine Brumma, Koordinatorin der Stiftung, war vom Elan, Fleiß und Wissensdurst der Kinder begeister: "Es ist erstaunlich, wie schnell die Kinder die moderne Technik beherrschen."