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| 02:32 Uhr

Mobile Welt des Ostens kann Vorjahresrekord bestätigen

Eleonore Lange vom Verein Mobile Welt des Ostens poliert einen EMW 327 Coupé.
Eleonore Lange vom Verein Mobile Welt des Ostens poliert einen EMW 327 Coupé. FOTO: Jan Augustin
Calau. Nach dem Rekordjahr 2012, in dem erstmals mehr als 5500 Oldtimer-Fans in die Mobile Welt des Ostens nach Calau gekommen waren, konnte das Museum vor den Toren Calaus auch im vergangenen Jahr diese Zahl bestätigen. Vereinssprecher und Museumsführer Rainer Schmatloch freut sich über den anhaltenden Zuspruch. Jan Augustin

Die Grenze sei aber erreicht. "Wir rechnen nicht mit mehr als 6000 Besuchern", sagt er. Nicht nur ausländische Gäste kommen immer öfter in das Museum. Auch die Busunternehmen haben mittlerweile die Attraktion erkannt und mit in ihre Reiseangebote aufgenommen.

Trotz dieser erfreulichen Entwicklung hadert Schmatloch. "Kolossale Schwierigkeiten" habe es in jüngster Zeit um den geplanten Anbau direkt am Museum gegeben. Die Kreisfeuerwehr habe zu viele Einwände gehabt, sodass der Bau immer wieder verschoben und neu geplant werden musste. Eine Baugenehmigung liege jetzt zwar vor. Wann begonnen werden könne, sei aber noch unklar.

Ziel sei es einerseits, neue Fahrzeug-Modelle wie den Dacia oder den Wartburg Tourist mit aufzunehmen. Andererseits müsse die Ausstellung etwas aufgelockert werden. Schmatloch: "So kommen die Fahrzeuge besser zur Geltung." Momentan sind 204 Fahrzeuge der Vereinsmitglieder ausgestellt.

Zwei Höhepunkte kündigt Schmatloch für dieses Jahr an: Der erste findet am 27. Juli statt, wenn die Oldtimer-Rallye Doberlug-Kirchhain seinen Wendepunkt in Calau einrichtet. Zwischen 12 und 14.30 Uhr erwartet Schmatloch etwa 120 Oldtimer mit ihren Fahrern, die ihre Mittagsrast in der Mobilen Welt des Ostens genießen sollen, verrät Schmatloch.

Der zweite Höhepunkt erfolgt zum Calauer Stadtfest am 16. August. Der Verein organisiert ein internationales 4-PS-Alt-Opel-Treffen an diesem Tag. "Es ist das erste Auto, das in Deutschland vom Band gerollt ist", weiß Schmatloch, der etwa 30 Teilnehmer mit ihren Raritäten erwartet. Die Autos sollen dann um 10 Uhr in der Kirchstraße parken. Eine Parade durch die Innenstadt ist wegen der Straßensperrungen nicht möglich.

Der Eintritt in die Mobile Welt des Ostens kostet vier Euro für Erwachsene, zwei Euro für Kinder, Kinder bis sechs Jahre haben freien Eintritt.