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| 02:32 Uhr

Ministerium stampft Radwegspläne aus Calau und Lübbenau ein

Calau/Lübbenau. Die Radwegslücke zwischen Calau und Lübbenau wird auch in naher Zukunft nicht geschlossen werden. Zumindest auf Fördermittel vom Land können die beiden Städte in dieser Sache nicht hoffen. Jan Augustin

Auf RUNDSCHAU-Anfrage erteilte das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft den beiden eingereichten Varianten jetzt eine Absage. Die straßenbegleitende Variante, die einen Radweg von Calau nach Saßleben vorgesehen hat, wurde "wegen fehlender Mittel" nicht berücksichtigt. "Oberste Priorität haben derzeit Projekte, die sich bereits in Bau befinden und Vorhaben, für die bereits Baurecht besteht. Für alle anderen bestehen derzeit keine Realisierungschancen", so das Ministerium.

Für die gut acht Kilometer lange Variante über Mlode in Richtung Bischdorf hatten die Kommunen auf Fördermittel aus dem Programm "Kleinere Städte und Gemeinden - überörtliche Zusammenarbeit und Netzwerke" gehofft. Ob das Einzelvorhaben in eine solche übergreifende Betrachtung eingebunden werden könnte, könne beim derzeitigen Informationsstand nicht beurteilt werden. Die drei Städte Calau, Lübbenau und Vetschau des gleichnamigen Mittelbereiches seien bereits sehr umfassend in der Städtebauförderung unterstützt. Zudem führe die zentrale Lage des Mittelbereiches im Süden des Landes - Nähe zur Autobahn nach Dresden und Berlin - zu einer geringeren Förderfähigkeit.