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"Messias" erklingt zu Stadtjubiläum

Der Kantatenchor Lübbenau ist Mitstreiter des Konzerts unter Leitung von Katharina Schröder.
Der Kantatenchor Lübbenau ist Mitstreiter des Konzerts unter Leitung von Katharina Schröder. FOTO: Kantatenchor
Lübbenau. Leonard Cohen hat es gesungen, Rammstein, und 1979 gewann eine Truppe mit dem "Halleluja" gar den Eurovision Song Contest. Am morgigen Sonnabend erklingt mit dem "Messias" Händels wohl populärstes Werk in der Nikolaikirche Lübbenau. red/jg

"Halleluja" - hebräisch für "preiset Jahwe" - ist die einfachste, aber auch mitreißendste Form des gesungenen Gotteslobs, sagt Kantorin Katharina Schröder.

Diese wenigen Minuten gehören zu einem der berühmtesten Musikstücke nicht nur der christlich-kirchlichen, sondern der abendländischen Kultur überhaupt. Am 13. April 1742 wurde der "Messias" in Dublin uraufgeführt, am Sonnabend wird in Lübbenau der zweite Teil, Passion und Ostern, dieses großen Werkes in der Dubliner Fassung von 1742 erklingen. Das Konzert gestaltet der Kantatenchor Lübbenau (Leitung: Katharina Schröder), der Kammerchor Cantemus (Leitung: Peter Lippold), gemeinsam mit dem Bach Consort Cottbus. Solisten sind Alexander Lust (Bass, Berlin), Dörthe Haring (Alt, Berlin) und Oliver Kaden (Tenor, Dresden). Eintrittskarten zu zwölf, ermäßigt acht Euro gibt es im Vorverkauf sowie mit zwei Euro Aufschlag an der Abendkasse. Kinder bis 14 Jahren haben freien Eintritt.