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| 16:01 Uhr

Größtes Spreewaldfest 2019
Genug Mitstreiter für Kahnkorso

 Rund 5000 Menschen erfreuten sich am Lübbenauer Großen Hafen an der Einfahrt der geschmückten Kähne.
Rund 5000 Menschen erfreuten sich am Lübbenauer Großen Hafen an der Einfahrt der geschmückten Kähne. FOTO: LR / Daniel Preikschat
Die lange Schlange liebevoll ausstaffierter Kähne mit ausgelassen feiernder Besatzung soll auch dieses Jahr das Spreewald- und Schützenfest mit Zehntausenden Besuchern krönen. Von Daniel Preikschat

Für den Kahnkorso beim mittlerweile 48. Spreewald- und Schützenfest am ersten Juli-Wochenende in Lübbenau wird es erneut nicht an Mitstreitern fehlen. Bei der Vorbereitungsrunde diese Woche in der Bunten Bühne reichten die Sitzplätze an der langen Tischreihe nicht aus. Vom Kopfende aus sahen das die Organisatoren Daniel Schmidgunst von der Spreewald-Touristinformation und Philipp Hoffmann von der Stadt Lübbenau mit Freuden.

Unter anderem sicher scheint bereits jetzt die Teilnahme des Schlosshotels Lübbenau, der Fotogruppe Elektron, des Lübbenauer Schützenvereins, des Krimnitzer Kultur- und Trachtenvereins oder auch des Radduscher Heimat- und Trachtenvereins. 29 potenzielle Teilnehmer waren am Mittwoch zugegen, außerdem gebe es bereits zehn Voranmeldungen, so Schmidgunst. Die Zielmarke von 40 Kähnen, die sich beim Korso einreihen sollen, dürfte daher wohl erreicht werden. Ob sich allerdings auch jede Teilnehmergruppe selbst einen Kahn samt Fährmann organisieren kann, steht noch nicht fest. Wünschenswert wäre es, so Schmidgunst. Ansonsten helfe man.

Bewährte Regelungen und Absprachen aus den Vorjahren gelten auch in diesem Jahr. Es wird wieder die vier Rubriken „Lebendiges Brauchtum“, „Lübbenau heute und morgen“, „Vereinsleben“ und „Lübbenau und seine Gäste“ geben. Weiter werden erneut mindestens drei bis vier Musikkähne eingegliedert, um die Stimmung anzuheizen. Kähne mit Kindern finden sich in der Mitte des Korsos, der sich am Sonntag, 7. Juli, um 15 Uhr am Großen Spreewaldhafen in Bewegung setzt. Dort wie auch in Lehde wird ein Moderator dem Publikum Kommentare zu den einzelnen Kähnen geben. Verzichtet wird dieses Jahr auf die zwischenzeitlich eingeführte Kähne-Prämierung. Was „gut so“ sei, wie ein Teilnehmer in der Bunten Bühne anmerkte. Wer warum prämiert wurde, war offenbar nicht immer Konsens gewesen.

Etwas getrübt wurde die gute Stimmung von Schmidgunst und Hoffmann, als Rico Angermann von der Lübbenauer Feuerwehr auf die Teilnahme nur alle zwei Jahre hinwies. Im vergangenen Jahr machten die Kähne der Feuerwehr, von denen aus sich die Löschwasserstrahlen bis ins begeisterte Publikum ergossen, viel her. Die Feuerwehr leiste in diesem Jahr aber auch so schon wieder einen großen Anteil beim Spreewald- und Schützenfest, so Schmidgunst. Erneut werde sie alle drei Zugänge zum Festbereich mit großen Strohballen und Einsatzfahrzeug das ganze Wochenende absichern, also in der Poststraße, in der Dammstraße und in der Karl-Marx-Straße.

Nicht nur beim Kahnkorso, auch beim Spreewald- und Schützenfest insgesamt, das vom 4. bis 7. Juli stattfindet, setzten die Veranstalter auf bewährte Regelungen. Das Fest startet Donnerstag mit einer Seniorenveranstaltung, während der Freitag der Jugend gehöre. Am Samstag gebe es „alles für jeden“, so Schmidgunst, und der Sonntag stehe musikalisch im Zeichen von Schlager tagsüber und Rock am Abend.