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| 16:03 Uhr

Zum Projekt „Shared Space“
Sinn und Unsinn nah beieinander

FOTO: LR
Wriezen will bei dem ursprünglich aus den Niederlanden stammenden Projekt „Shared Space“ von Calau lernen. Daher hat eine Delegation die Innenstadt unter die Lupe genommen. Über den Sinn oder Unsinn des „gemeinsam genutzten Raumes“ lässt sich trefflich streiten.

Sinn macht „Shared Space“, wenn eine städtebauliche Aufwertung sensibler Straßenräume und Platzbereiche ein Hauptziel der Planung ist. Bei behutsamem Umgang und Begrenzung auf kurze Abschnitte und Platzbereiche von dörflichen Hauptstraßen, örtlichen Geschäftsstraßen oder Hauptgeschäftsstraßen können die Vorteile des Konzeptes gut ausgespielt werden. Die Stärken von „Shared Space“ sind die Förderung der Rücksichtnahme der Verkehrsteilnehmer, die Übertragung der Verantwortung auf die Verkehrsteilnehmer selbst und damit die Förderung der Kommunikation miteinander. Unsinn ist es allerdings zu glauben, „Shared Space“ wäre ein Allheilmittel zur Vermeidung von Unfällen, von Konflikten und letztendlich auch von Bürgerprotesten.