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| 16:42 Uhr

Kommentar
Verhältnis in der Diskussion wahren

Man kann die Anwohner in der Otto-Nuschke-Straße in Calau auf der einen Seite verstehen. Sie schauen auf den benachbarten Block und sehen gepflasterte Eingangsbereiche, neue Bänke und gepflegte Grünbereiche. Von rdh

Das wünschen sie sich für ihren Bereich auch. Und dennoch sollte auf der anderen Seite für die WBC Verständnis aufgebracht werden. Denn diese hat mit der Stadt Calau versucht, für das Wohnumfeld der Otto-Nuschke-Straße 34 - 38, 29 - 33 und 24 - 28 eine Förderung zu erhalten. Die Maßnahme wurde in vier Bauabschnitte eingeteilt. Nur zwei Abschnitte wurden mit 80 Prozent gefördert, die Wohnstraße mit Mülleinhausung und die Fläche des ehemaligen Wohnhauses Otto-Nuschke-Straße 19 - 23. Eine weitere Förderung der Außenanlagen und Wohnbestände gab es nicht. So war die Gesellschaft gezwungen, mit Eigenmitteln Baumaßnahmen im Wohnumfeld durchzuführen. Vergleichbare Städte wurden mit 80-prozentiger Förderung der Maßnahmen bedacht – Calau nicht. Das sollte man bei der Diskussion zwischen Mieter und Vermieter bedenken. ⇥Rüdiger Hofmann