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Kommentar
Ausweichquartier hat „Zukunft“

Daniel Preikschat
Daniel Preikschat FOTO: Sebastian Schubert / LR
Von Daniel Preikschat

Einst hieß sie „Diesterweg“, dann „Wichtel“ und demnächst heißt sie „Zukunft“ – das Gebäude im Lindenweg bleibt als Kita auf Zeit in Lübbenau unentbehrlich. Wie sich hier zeigt, sind kommunale Gebäude Gold wert, auf die man bei Bedarf zurückgreifen kann. Dabei entsteht Bedarf nicht nur, wenn eine Kita saniert wird und die Bewohner vorübergehend andernorts eine Bleibe brauchen. So wird es in Lübbenau nach dem Auszug der Kita „Zukunft“ wohl nicht lange dauern bis zum Einzug der Kita „Spiel und Spaß“. Bedarf entsteht aber auch aufgrund von mehr Zuzügen und Geburten als prognostiziert. Darauf reagiert derzeit auch die Stadt Calau. Wie viel man investiert in solche Reservegebäude  – darüber ist in Rathäusern und Stadtverordnetensitzungen zu diskutieren. Das man sie auch künftig braucht indes, dürfte außer Frage stehen. Auch deshalb passt der Name „Zukunft“.