Auf rund 5000 Quadratmetern brannte es am Dienstagnachmittag gegen 16 Uhr an der Ortsverbindungsstraße L 55 zwischen Calau und Settichen (Oberspreewald-Lausitz). Darüber informierte die Leitstelle Lausitz der Feuerwehr. Beim Eintreffen der ersten Wehren hätten die Flammen schon die Wipfel der Bäume erreicht gehabt. Durch das rasche Eingreifen der Einsatzkräfte sei aber eine weitere Ausbreitung des Brandes eingedämmt worden. Bis zu 25 Feuerwehrfahrzeuge waren zeitweise im Einsatz. „Gegen 18 Uhr konnten die letzten Einsatzfahrzeuge den Brandort verlassen“, sagte Frank Fitzner von der Leitstelle in Cottbus am Abend gegenüber der RUNDSCHAU.

Am frühen Nachmittag hatten Einsatzkräfte der Feuerwehr zu einem Waldbrand nahe Schenkendöbern (Spree-Neiße) ausrücken müssen. Nach Auskunft der Feuerwehr hatten dort aus bisher ungeklärter Ursache gegen 14 Uhr rund 1000 Quadratmeter – vor allem Waldboden – in Flammen gestanden. Dieser Brand habe schnell gelöscht werden können.

Aber auch an anderen Orten der Lausitz seien – vor allem eher kleinere – Brände aufgeflammt, erklärt Frank Fitzner. So zum Beispiel in Kolkwitz (Spree-Neiße), wo 230 Quadratmeter Waldboden brannten und zwischen Großkölzig und Jocksdorf (Spree-Neiße), wo eine alte Brandstelle nachgelöscht werden musste, wie Fitzner erklärt. Mehrstündige Nachlöscharbeiten seien bis zum Mittag übrigens auch auf dem Arial des Senftenberger Reifenlagers, wo am vergangenen Wochenende die Flammen loderten, erforderlich gewesen, fügt er hinzu.

Im Tagesprotokoll der Leitstelle Lausitz verzeichnet sind außerdem unter anderem Bahndammbrand in der Nähe von Marxdorf (Elbe-Elster) und kleinere Waldbrände bei Wüstermarke (Dahme-Spreewald), Ogrosen (Spree-Neiße) und Wainsdorf (Elbe-Elster).