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| 18:09 Uhr

Panzerlärm und Rockmusik
Mehr Platz zum Panzerfahren in Bronkow

 Mehr als 700 Interessierte haben vergangenes Jahr in Bronkow die Chance genutzt, im russischen BMP-1-Schützenpanzer mitzufahren.
Mehr als 700 Interessierte haben vergangenes Jahr in Bronkow die Chance genutzt, im russischen BMP-1-Schützenpanzer mitzufahren. FOTO: Rüdiger Hofmann
Calauer Veranstalter kann Militärfahrzeugtreffen größer aufziehen als im Vorjahr. Von Daniel Preikschat

In Bronkow wird am kommenden Wochenende viel Staub aufgewirbelt werden. Denn beim 2. Militärfahrzeugtreffen am Samstag und Sonntag ab 10 Uhr können Panzer älteren Baujahrs mehr als 20 Hektar verödete Ackerfläche unter die Ketten nehmen, die dem Veranstalter Harald Petrick aus Calau von der Landboden GmbH aus Bronkow sowie von privaten Besitzern zur Verfügung gestellt werden. Zwei BMP-1-Schützenpanzer, einer aus Guben, ein weiterer aus Jänschwalde, bieten bis zu acht Mitfahrgelegenheiten. Uwe-Gregori-Berger alias Kalaschnikow wird wieder in seiner Panzerfahrer-Montur zu sehen sein.

Im vergangenen Jahr, so Petrick, fuhren rund 600 Gäste im Panzer mit. In diesem Jahr rechnet er mit noch weitaus mehr Besuchern. Dafür spricht schon, dass er etwa 500 Parkplätze nahe des Festivalgeländes anbietet, die ihm die Gemeinde zur Verfügung stellt. Das Einweisen der Pkw übernimmt der Feuerwehrverein aus Bronkow, die Veranstaltung werde gut ausgeschildert sein. Man habe es nicht weit vom Pkw bis zum Ort des Geschehens, sagt Petrick. Und anders als im vergangenen Jahr liegen die Bühne für die Live-Musik, Militärmarkt, Militärfahrzeugpräsentation, Essenstände und das Fahrgelände für die Panzer auf einer zusammenhängenden Fläche.

Es soll auch mehr gezeigt werden als im Vorjahr. Knapp 80 Militärfahrzeuge aller Art, darunter Mannschaftstransporter, Schützenpanzerwagen, Jeeps und Motorräder wurden bisher schon angemeldet, so Petrick weiter. Zum Teil seien die Fahrzeuge im Zweiten Weltkrieg eingesetzt worden. An zehn Ständen sind ferner seltene Ersatzteile, Ausrüstung, Accessoires und Kleidungsstücke zu bekommen. Wobei Harald Petrick klarstellt: „Wir distanzieren uns ausdrücklich von jeglichen Formen politisch-tendenziöser Gesinnung, politischer Wertung oder kritischen gesellschaftspolitischen Tendenzen unserer Zeit.

Es sind in Bronkow aber nicht nur Panzer zu hören. Am Samstag spielt ab 17 Uhr zunächst D.ex D. eingängigen Rock. Ab 21 Uhr dann steht die Rolling-Stones-Coverband Starfucker aus Berlin bis Mitternacht auf der Bühne. Am Sonntag beschallt die Disco Dream-Sound aus Vetschau das Areal. Zu essen gibt es auch ausreichend: Thüringer Spezialitäten vom Holzkohlegrill, Blechkuchen und Brot aus dem Backofen, Erbsensuppe aus der Feldküche und russisches Eis.

Hinweisen möchte Petrick auf einen Busshuttle, der Samstag von 9.30 Uhr bis 18.30 Uhr vom Busbahnhof Calau stündlich nach Bronkow fährt. Zurück geht es ab 11 Uhr bis 18 Uhr zu jeder vollen Stunde sowie nach dem Konzert ab 23 Uhr bis 1 Uhr jede halbe Stunde.