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| 01:32 Uhr

Mehr Grundstückskäufe im Landkreis Dahme-Spreewald

Lübben.. In der Nähe zu Berlin sind bei Grundstücksverkäufen leicht steigende Umsätze zu verzeichnen. Insgesamt aber zeigt sich der Grundstücksmarkt im Landkreis Dahme-Spreewald im ersten Halbjahr uneinheitlich.

Das geht aus einer Studie hervor, die der Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Dahme-Spreewald für das erste Halbjahr 2007 erarbeitet hat. „Trotz der Unterschiede ist die Entwicklung der Bodenpreise überwiegend stabil“ , sagte der Vorsitzende des Gutachterausschusses, Jürgen Kuse.
Die Anzahl der Kaufverträge im gesamten Landkreis stieg demnach im ersten Halbjahr 2007 um 15 Prozent, während der Gesamtgeldumsatz um 15 Prozent rückläufig war, heißt es weiter. Im Norden des Landkreises ist ein Zuwachs von zwölf Prozent bei Käufen und von sieben Prozent beim Geldumsatz festzustellen, während im Süden zwar 20 Prozent mehr Verträge zu verzeichnen sind, aber 54 Prozent weniger Geld umgesetzt wurde als im ersten Halbjahr des Vorjahres.
Die Verkaufspreise unbebauter Baugrundstücke im Landkreis Dahme-Spreewald sind im ersten Halbjahr 2007 stabil geblieben, geht aus dem Gutachten hervor.
Für den Bereich der Gemeinde Schönefeld gebe es bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses vermehrt Preisnachfragen für Gewerbegrundstücke. Bisher schlägt sich laut Kuse diese Nachfrage aber noch nicht in nachweisbar gesteigerten Kaufaktivitäten gewerblicher Immobilien nieder.
Im Südkreis, vor allem in infrastrukturell gut gelegenen Standorten wie Freiwalde, sei gegenüber den Vorjahren eine Steigerung der Anzahl veräußerter Gewerbeimmobilien zu verzeichnen. In Lübben zeigt sich der Trend zur Konsolidierung des Preisniveaus bei Wohnbauflächen. Nach Erfahrungen vergangener Jahre sind im zweiten Halbjahr jedes Kalenderjahres mehr Grundstücksverkäufe als im ersten zu erwarten. (red/bg)