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| 02:32 Uhr

Mehr als 150 Eltern unterschreiben für die Calauer Kita "Kunterbunt"

Nadine Schulz (l.) mit Sohn Lennart und Daniela Beier mit Sohn Leo zeigen die Unterschriftenlisten.
Nadine Schulz (l.) mit Sohn Lennart und Daniela Beier mit Sohn Leo zeigen die Unterschriftenlisten. FOTO: Jan Augustin
Calau. Die Ermittlungen in der Calauer Kita "Kunterbunt" sind abgeschlossen. Das teilte Oberstaatsanwältin Petra Hertwig am Dienstag auf Nachfrage mit. jag

Über das Ergebnis könne sie aber noch keine Auskunft geben. Die Akten befänden sich momentan bei dem Anwalt einer der beiden Beschuldigten. Ob die Staatsanwaltschaft Anklage erhebt oder nicht, entscheide sich frühestens in vier Wochen, nachdem beide Anwälte das Recht auf Akteneinsicht wahrgenommen hätten.

Unterdessen haben sich mehr als 150 Eltern mit ihren Unterschriften in einem offenen Brief zu der Kita bekannt. Nadine Schulz, eine der Initiatoren des Briefes, war "schockiert" als sie von den Vorwürfen einer Mutter in der RUNDSCHAU las. "Da haben wir gedacht, dass wir etwas unternehmen müssen." Das Schreiben hingen sie dann kurz vor Weihnachten in den einzelnen Gruppen aus. "Wir möchten hiermit allen Erzieherinnen in allen Gruppen unser vollstes Vertrauen aussprechen", heißt es dort unter anderem. Dass Erzieherinnen "mal mit Kindern schimpfen, um die Kinder zu erziehen" halten die Verfasser des Briefes für legitim. "Kinder, die den Tagesablauf in den Gruppen stören, müssen auch zum Schutz der anderen Kinder aus der Gruppe genommen werden." Von einer "Wegsperr-Methode" könne keine Rede sein.