Die Lübbenauer führten ihre Angriffe in dieser Phase allerdings zu einseitig über die rechte Seite um Tino Kahl und Marco Schelletter. Der OHC reagierte, deckte beide noch offensiver. Auf Lübbenauer Seite kamen jetzt übereifrige und schlecht platzierte Würfe hinzu. Das Zusammenspiel in der Deckung brach auseinander. Dass der Pausentee beim Stand von 14:9 nicht mehr so süß schmecken würde, war dem Team um Trainer Marco Siebert bewusst. Neu motiviert, ging es zur zweiten Halbzeit auf das Parkett zurück. Die Lübbenauer setzten auf Spielerwechsel und Umstellung in ihrer Deckung. Sie verstanden es aber insgesamt nicht, die Oranienburger Spieler zu binden, und scheiterten zudem mit kläglich vergebenen Würfen. Sie gaben jedoch nicht auf, so dass in der 45. Spielminute beim Stand von 20:16 wieder Zuversicht keimte. Beim OHC auswärts möglicherweise zu verlieren, der nach wie vor über seine komplette Regionalliga-Truppe verfügt, ist nicht das Übel. Auf Grund der vielen Chancen hätte Lübbenau jedoch ein respektableres Ergebnis möglich machen können. Zweimal zehn Schlafminuten (1. Halbzeit nach 20 Minuten; 2. Halbzeit nach zehn Minuten) hatten die deutliche Niederlage aber besiegelt. Die Stütze auf Lübbenauer Seite war über das gesamte Spiel und besonders in der Schlussphase Torwart Jens-Ulf Schulze. Im Angriff konnte Christopher Perschk mit Toraktionen von der Außenposition überzeugen. In der nächsten Woche hat der Tabellensiebte Lübbenau den Vierten TMBW II als Heimspielgegner. Dann geht es gegen Humboldt Berlin als derzeitigem 13. der Tabelle. Für Lübbenau sind das klare Punktvorgaben. Lübbenau spielte mit: Jens-Ulf Schulze, Eve Sangl, Christoph Wilde, Mirko Langer, Marco Schelletter, René Sewald, Sebastian Schultz, Marian Siebert, Christopher Perschk, André Krüger, Andreas Rißka, Thomas Szymczyk, Tino Kahl.Trainer: Marco Siebert. Medizinische Betreuung: Silvia Krüger.Mannschaftsverantwortlicher: Raik Baum.Schiedsrichterbeobachter: Frank Krüger.