Bei Variante 2 (nicht skizziert) wird der durchgehende Verkehr in Richtung Boblitz und umgekehrt über die Straße des Friedens, Nordstraße und über die neu geplante Verbindung an der Kraftwerkstraße zur L 49 in Höhe der Autohäuser geführt.
„Die GWG und die WiS haben sich definitiv für Variante 4 ausgesprochen“ , sagt Hans-Dieter Vollmer, Vorstand der Gemeinschaftlichen Wohnungsbaugenossenschaft der Spreewaldstadt Lübbenau (GWG). Die Variante 4 sollte durch einen Tunnel für Fußgänger und Radfahrer von der Straße des Friedens zur L 49 ergänzt werden, wie es in die nebenstehende Skizze schon eingearbeitet ist.
„Wenn die L 49 in die Neustadt gezogen werden sollte, werden Insider versuchen, quer durch die Neustadt fahrend, den verbleibenden Bahnübergang am Südkopf zu umfahren. Das Ergebnis werden deutlich mehr Fahrzeuge in der Neustadt sein“ , macht Hans-Dieter Vollmer seine Bedenken zur Variante 1 deutlich. Er verweist auch darauf, dass an der Landesstraße in der Neustadt dann der Kindergarten und die stark frequentierte Skateranlage liegen. „Soll dann etwa noch eine Ampel aufgestellt werden?“ , fragt Vollmer. Schon die Ampelanlage an der Einmündung Engels-/Straße des Friedens würde für Rückstau sorgen. Fußgänger und Radfahrer, die in die Karl-Marx-Straße oder zum Einkaufsmarkt wollten, müssten sehr zeitig die Seite wechseln, da das Überqueren der Fahrbahn an der jetzigen Einmündung fast unmöglich werde. (red/ho)