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| 12:11 Uhr

Noch Luft nach oben
Spreewaldfest hat noch Reserven

Der Kahnkorso ist einer der Spreewaldfest-Höhepunkte. Knapp 50 originell geschmückte Kähne mit tanzender und musizierender Besatzung in Kostümen fuhren in diesem Jahr an der Menschenmenge vorüber und ließen sich feiern.
Der Kahnkorso ist einer der Spreewaldfest-Höhepunkte. Knapp 50 originell geschmückte Kähne mit tanzender und musizierender Besatzung in Kostümen fuhren in diesem Jahr an der Menschenmenge vorüber und ließen sich feiern. FOTO: Preikschat
Lübbenau. Planer geben Lübbenauer Stadtverordneten Ausblick für das nächste Jahr. Von Daniel Preikschat

Nach dem Spreewaldfest ist vor dem Spreewaldfest. Und obschon die Veranstalter rund um die Chef-Planer Antje Kaczmarek aus dem Lübbenauer Rathaus und Daniel Schmidgunst von der Spreewald-Touristinformation ein positives Fazit ziehen nach der Veranstaltung Anfang Juli mit 45 000 Gästen, sehen sie noch einigen Verbesserungsbedarf. Näheres erläuterten beide im Bildungsausschuss.

So sollen Akteure aus der Spreewaldstadt 2019 in der Poststraße eine eigene Lübbenau-Bühne bekommen. Weiter sollen in der Poststraße, wo es die Angebote für Kleinkinder gibt, zusätzliche Aufenthaltsbereiche entstehen. Noch nicht zufrieden sind die Chef-Planer mit dem Angebot auf dem Topfmarkt. In diesem Jahr wurde hier ein Biergarten gestaltet und der Lübbenauer Markt-Ja(t)zz ins Leben gerufen. Es fehle eine geeignete Überdachung und ein kulinarisches Angebot, das über bloßes Catering hinausgeht.

Der Weg hin zum etwas abgelegenen sorbisch/wendischen Festbereich im Schlosspark sollte noch auffälliger gestaltet werden, um mehr Besucher auch dorthin zu lotsen. Das Podest dort für die Aufführungen müsste überdacht oder sogar eine Bühne gestellt werden. Die Zusammenarbeit mit der gräflichen Familie zu Lynar wollen die Festplaner ausbauen.

Weitgehend zufrieden sind sie mit Angebot und Gestaltung auf dem Kirchplatz. Hier soll auch 2019 der musikalische Höhepunkt gesetzt werden, auf ähnlich hohem Niveau wie in diesem Jahr mit der Band Mia.

Nicht viel geändert werden soll auch am Kahnkorso. Fast 50 gestaltete Kähne waren dabei. Mit den Akteuren wollen die Spreewaldfest-Planer dauerhaft in Kontakt bleiben sowie weitere Mitstreiter in den Ortsteilen und in den Nachbargemeinden gewinnen..

Wohl fühlen sich die Schützen in der Orangerie am Schlosspark, wo sie nunmehr ihre Feststätte haben.

Organisation und Marketing betreffend wünschen sich Antje Kaczmarek und Daniel Schmidgunst Bauhof-Einsätze auch am Wochenende. Toilettenbewirtschaftung sowie die Absicherung und der Rückbau der Ausstattung könnte noch besser laufen.  Facebook soll stärker genutzt genutzt und der Hashtag #meinspreewaldfest etabliert werden.