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Lübbenauer Schulplanung nimmt neue Wendung

Lübbenau. Muss in der Lübbenauer Poststraße 29 statt der Jenaplan-Grundschule nun die Traugott-Hirschberger-Grundschule umziehen? Dazu rät die Stadtverwaltung in einem neuen Beschlussvorschlag zur Schulentwicklungsplanung, der im Juni in Fachausschüssen vorgestellt und Ende Juli in der Stadtverordnetenversammlung beschlossen werden soll. Vorgesehen ist, die Grundschule in dem Gebäude der AWO-Fachschule in der Alexander-von-Humboldt-Straße unterzubringen. dpr

Grundschule und benachbarte Oberschule Ehm Welk könnten dann ein Schulzentrum bilden. Voraussetzung wäre, dass die AWO bereit sei für einen "Schulortwechsel". Gemeint sein dürfte ein Umzug der AWO-Schule in das leerstehende Oberstufenzentrum (OSZ) in der Richard-Wagner-Straße.

Dorthin umziehen sollte laut einem Beschluss der Stadtverordneten vom Februar die Jenaplanschule. Die künftig zwei-, statt einzügig laufende Hirschberger-Grundschule hätte dann die Räume der leergezogenen Jenaplanschule mit nutzen können.

Aufgrund eines Variantenvergleichs, den ein Cottbuser Planungsbüro mittlerweile im Auftrag der Stadt angestellt hat, empfehle sich nunmehr aber der Umzug der Hirschberger-Grundschule. Die "Akzeptanz in der Öffentlichkeit" sei indes noch "ungeklärt".