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| 19:00 Uhr

15 Kandidaten am 26. Mai
Lübbenauer CDU will zur Wahl 30 Prozent der Stimmen

 Roswitha Schier, Gastgeberin beim CDU-Neujahrsempfang in Lübbenau, mit dem Landesvorsitzenden und Fraktionschef Ingo Senftleben.
Roswitha Schier, Gastgeberin beim CDU-Neujahrsempfang in Lübbenau, mit dem Landesvorsitzenden und Fraktionschef Ingo Senftleben. FOTO: LR / Daniel Preikschat
Lübbenau. Christdemokraten nutzen ihren Neujahrsempfang, um ehrgeizige Ziele zu formulieren. Von Daniel Preikschat

Wie im Wahljahr zu erwarten, gaben sich die Redner der Lübbenauer CDU beim Neujahrsempfang am Samstag forsch. Im Redebeitrag der CDU-Ortsvorsitzenden Roswitha Schier, zugleich Landtagsabgeordnete, war bereits die Rede von einem „Ministerpräsidenten Ingo Senftleben“, in dessen Team sie nach der Landtagswahl am 1. September gern mitarbeiten möchte. Erfolgreich sein will die CDU aber auch in Lübbenau. Die Fraktionsvorsitzende Christina Balke formulierte als Ziel bei der Kommunalwahl am 26. Mai, über 30 Prozent der Stimmen zu holen.

Punkten will die CDU in Lübbenau mit 15 Kandidaten im Alter von 18 bis 69 Jahren, darunter sechs Frauen. Die jüngsten Kandidaten sind die Studenten Maria Lehmann und Robin Roy. Erstmals antreten bei einer Wahl werden aber auch die Kfz-Meister Thomas Baer und Philipp Gutke. Als Parteilose stehen die Ärztin Susanne Barz, Trauerrednerin Kathrin Schreier und Frank Jurisch auf der CDU-Liste. Auf ausliegenden Flyern waren alle Kandidaten mit Foto abgebildet, außerdem die politischen Ziele der Lübbenauer CDU umrissen. Unter anderem einsetzen will man sich für Erhalt und Pflege der Spreewaldnatur und für familienfreundlichen Tourismus.

Roswitha Schier ging darüber hinaus ein auf die Straßenausbaubeiträge, die aus ihrer Sicht nicht mehr erhoben werden sollten. Vielen Vertretern der Kommunen fehle jedoch das Vertrauen, dass Städte und Gemeinden vom Land einen finanziellen Ausgleich bekommen, wenn die Beiträge nicht mehr erhoben werden. Das sei „schade“.

Fehlendes Vertrauen in die Politik, die es sich wieder zu erarbeiten gilt, war auch Thema des Vortrags von Ingo Senftleben. Handlungsfähig müsse sich eine Landesregierung zeigen, Brandenburg selbstbewusst darstellen und Versprechen halten. Wenn aber etwa überlastete Richter demonstrieren und darauf nicht reagiert werde, dann sei fehlendes Vertrauen die Folge.

Auch auf Lübbenau ging Senftleben ein. „Richtig gefallen“ hat ihm bei einem Besuch der Kindertreff im Schweitzer Eck. Auch gut sei, in der Stadt beide Schulformen anzubieten, Gymnasium und Oberschule.