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| 16:55 Uhr

Großprojekt
Lübbenauer befassen sich nochmals mit Großprojekt

 Bürgermeister Helmut Wenzel (l.) mit den Stadtplanern Veit-Uwe Böhm und Christian Schneider (r.). Modell und Luftbild zeigen die Stadt nach Realisierung des Infrastrukturprojekts.
Bürgermeister Helmut Wenzel (l.) mit den Stadtplanern Veit-Uwe Böhm und Christian Schneider (r.). Modell und Luftbild zeigen die Stadt nach Realisierung des Infrastrukturprojekts. FOTO: Stadt Lübbenau / Mandy Kunze
Lübbenau. Einwände gegen den Plan zum Bau schrankenloser Bahnübergänge können noch bis Ende Februar erhoben werden.

Seit dem 29. Januar und noch bis zum 28. Februar liegen im Rathaus in Lübbenau die Planunterlagen zum „Niveaufreien Verkehrskonzept“ (NVK) zur allgemeinen Einsichtnahme aus. Begleitend hierzu, heißt es von der Stadtvewaltung weiter, wurde auch das schon in der Vergangenheit der Öffentlichkeit präsentierte Modell im zweiten Obergeschoss des Rathauses aufgebaut. Damit erhalten die Bürger nochmals einen Eindruck von der geplanten stadträumlichen Situation und der Beseitigung der vier Bahnübergänge im zentralen Stadtgebiet.

Entsprechend der Bekanntmachung im Amtsblatt vom 23. Januar  könne jeder Einsicht in die Planunterlagen nehmen und bis spätestens einen Monat nach Beendigung der Auslegung, also bis 28. März, Einwendungen gegen den Plan erheben. Für das Bauvorhaben einschließlich der landschaftspflegerischen Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen werden Grundstücke in den Gemarkungen Lübbenau, Boblitz sowie in Hornow bei Spremberg beansprucht.

Bereits vom 8. bis 24. Juni 2016 wurden im Rathaus das Modell und die erarbeiteten Pläne zu dem geplanten Verkehrsvorhaben präsentiert. Während der Ausstellung, die über den gesamten Zeitraum von der Bürgerinitiative „Drüber oder drunter – Für Bahnlösungen mit Zukunft!“ betreut wurde, konnte man sich über den damaligen Planungsstand informieren und so einen Eindruck von dem Bauvorhaben durch das Modell bekommen. Insgesamt nutzten etwa 130 Bewohner und auch Besucher der Stadt die Ausstellungszeit. Darüber hinaus bestand bereits in dieser frühen Phase die Möglichkeit, in dem Beteiligungsschritt Belange zu eventuellen Betroffenheiten sowie auch Anregungen und Hinweise zur Planung schriftlich festzuhalten. Hier äußerten sich sechs Interessierte, so die Information aus dem Rathaus.

Seit der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung wurden die Planunterlagen aktualisiert. Sie liegen heute der zuständigen Planfeststellungsbehörde, dem Landesamt für Bauen und Verkehr, vor. Die Behörde hat jetzt mit der Durchführung des Beteiligungsverfahrens begonnen.