„Mit dem Spreewald-Atelier ist es gelungen, ein Kleinod zu installieren, das es weder in Berlin noch in Brandenburg und darüber hinaus ein zweites Mal gibt. Bildhauer und Zeichner, alle Individualisten, arbeiten gemeinsam“, sagt Dr. Jürgen Othmer, Leiter des Projektbüros Lübbenaubrücke. Beeindruckend sei, auf welch hohem Niveau in der Künstlerwoche gearbeitet worden sei. Das zeige auch das Auktionsergebnis von rund 21 000 Euro. „Mehr als die Hälfte der 95 Objekte sind versteigert worden, darunter sieben große Skulpturen, die auf dem Kirchplatz entstanden sind“, so Othmer. Zum ersten Mal seien auch kunstinteressierte Bieter aus der Region dabei gewesen.

Viel Verständnis habe es von den Anwohnern gegeben. „Mancher hat sich angesehen, woher der Lärm kommt, der entsteht, wenn zehn Künstler mit der Kettensäge arbeiten“, berichtet Queenie Nopper vom Projektbüro. „Es war zu sehen, dass etwas Produktives entsteht“, ergänzt Othmer. Die Ausstellung im Rathaus habe für einen ansprechenden Rahmen des Spreewald-Ateliers gesorgt. „Auf dem Werkplatz ist während der Künstlerwoche das Flair einer großen Stadt entstanden“, betont er. Mit rund 20 Teilnehmern soll auch in zwei Jahren wieder gearbeitet werden, der Anteil der Zeichner könnte erweitert werden. Die Auslobung für dieses Symposium werde im März 2011 erfolgen.

„Das Spreewald-Atelier ist top, Lübbenau ist ‚Top of Spreewald'“, schlägt Dr. Othmer den Bogen zum Stadtmarketing. Mit dieser Veranstaltung könne Lübbenau überregional bekannt werden.