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| 02:32 Uhr

Lübbenau drängt auf einheitliche Schilder an den Kreisverkehren

Hier wartet ein freundlicher Taxifahrer im Kreisverkehr Otto-Grotewohl-Straße, bis die Fußgänger die Fahrbahn überquert haben. Laut Schild müssen diese die Vorfahrt gewähren.
Hier wartet ein freundlicher Taxifahrer im Kreisverkehr Otto-Grotewohl-Straße, bis die Fußgänger die Fahrbahn überquert haben. Laut Schild müssen diese die Vorfahrt gewähren. FOTO: Jan Gloßmann
Lübbenau. Die Stadtverwaltung Lübbenau drängt auf eine einheitliche und klare Beschilderung der Kreisverkehre in der Stadt – auch wenn die Aussichten darauf eher gering sind. "Die entsprechenden verkehrsrechtlichen Anordnungen an den bestehenden Kreisverkehren sind zu unterschiedlichen Zeiten und unter unterschiedlichen rechtlichen Gegebenheiten erfolgt", erklärt Bürgermeister Helmut Wenzel. Jan Gloßmann

Der Gesetzgeber, hier der Bund, habe es versäumt, einheitliche Regelungen zu schaffen. Der Kommune sind somit, was die Schilder angeht, die Hände gebunden, auch wenn "es so wie in der Otto-Grotewohl-Straße geregelt ist, wohl von den meisten als gut empfunden wird".

Die Straßenverkehrsbehörde des Landkreises Oberspreewald-Lausitz weist zudem auf ein Urteil des Oberlandesgerichtes Hamm (vom 17. September 2012, Az.: 9U200/11) hin, das das Verhalten von Radfahrer im Kreisverkehr regele. Insofern sei die in der vergangenen Woche in der RUNDSCHAU veröffentlichte Interpretation der Regelung am Kaufland-Kreisel falsch.