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| 15:57 Uhr

Die Lübbenaubrücke informiert
Ausstellung 100 Jahre nach Ende des Ersten Weltkrieges

Lübbenau. Eröffnung im Rathaus Lübbenau am 11. November. Von Rüdiger Hofmann

Am Sonntag, 11. November, wird um 16 Uhr im Rathaus Lübbenau die Ausstellung „100 Jahre Ende Erster Weltkrieg – Lübbenau, Cüstrin, Verdun“ eröffnet. Der Erste Weltkrieg gilt als Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts. Er ebnete im Ergebnis in Deutschland dem Nationalsozialismus den Weg.

„Die Ausstellung beschränkt sich nicht auf bekannte Bilder aus den Schützengräben. Sie nimmt Bezug auf das persönliche Schicksal eines jungen Lübbenauers und regt zur Erinnerung an diejenigen an, an die kein Denkmal erinnert“, teilt die Lübbenaubrücke mit. Dazu gehören Frauen, die in der Heimat den Verlust der Männer und Brüder kompensieren mussten; Kinder, die ohne ihre Väter aufwuchsen; Kriegsinvaliden, die sich in ihrer Heimat neu orientieren mussten oder als Feiglinge abgestraft wurden und Soldaten, die für Deutschland im Ersten Weltkrieg kämpften, aber im Nationalsozialismus unliebsam wurden. Auch die Geschichte des Kriegerdenkmals Lübbenau wird gezeigt. Damit soll ein Diskurs angeregt werden, wie in Lübbenau mit der Erinnerung an die Opfer der Kriege künftig umgegangen werden kann.

Die Ausstellung wird von der Lübbenaubrücke im Auftrag der Schützengilde zu Lübbenau 1655/1991 e.V. mit finanzieller Unterstützung der Stadt organisiert. Sie kann  vom 12. November bis 7. Dezember besichtigt werden.